Neuauflage mit besserer Hardware

Klein und schnell: Sony Ericsson Xperia mini und Xperia mini pro im Test

Mit den Mini-Smartphones Sony Ericsson Xperia X10 mini und Xperia X10 mini pro bewies Sony Ericsson, dass es möglich ist, gut bedienbare Smartphones in Kreditkartengrößen zu produzieren. Wie das Xperia X8 erhalten die beiden Handy-Winzlinge aber kein Update über die Android Version 2.1 hinaus, stattdessen präsentiert Sony Ericsson mit dem Xperia mini und dem Xperia min pro eine Neuauflage der Modelle mit verbesserter Hardware.

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Sony Ericsson Xperia mini / Xperia mini pro: Das Xperia mini und das Xperia mini pro sind kleine Smartphones, die praktisch überall hineinpassen. Doch in der Leistung müssen Käufer keine Abstriche machen. Die Sony Ericsson-Smartphones verfügen über einen starken 1 Gigahertz-Snapdragon-Prozessor. Zudem wurde die Mobile Bravia Engine verbaut, die für besser dargestellte Bilder sorgt. Zum Video: Sony Ericsson Xperia mini / Xperia mini pro

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kleine Smartphones mit großem Energiebedarf
  2. 2Winzlinge mit HD-Kamera
  3. 3Änderungen an Software und Design
  4. 4Schnell Tippen dank QWERTZ
  5. 5Preis und Verfügbarkeit
  6. 6Fazit
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Statt mit 600 Megahertz taktet das Prozessor-Herz der Mini-Smartphones nun mit einem Gigahertz. Das Hardware-Tuning macht sich deutlich bemerkbar: Die neuen Xperia Minis booten nicht nur schneller, auch Apps starten deutlich flinker als noch bei den Vorgängern. Auch beim Browsen machen beide Modelle eine gute Figur. Das Browsermark-Benchmark ermittelte im Test zwischen 35.000 und 37.000 Punkte, für das Sunspider-Benchmark braucht der vorinstallierte Browser rund 5.962 Millisekunden. Der netzwelt-Test bestätigt damit frühere Gerüchte über eine leistungsstarke Hardware in den Modellen, selbst Flash-Inhalte lassen sich nun direkt im Browser wiedergeben.

Kleine Smartphones mit großem Energiebedarf

Wie bereits die beiden Vorgängermodelle entpuppen sich aber auch das Xperia mini und das Xperia mini pro als wahre Stromfresser, auch wenn Sony Ericsson die Akku-Laufzeit eigenen Angabe zufolge gegenüber dem Vorgänger geringfügig steigern konnte. Der Nutzer sollte unbedingt darauf achten, Energiefresser wie WLAN oder GPS zu deaktivieren, wenn er sie nicht nutzt. Tut man das nicht, ist bei den beiden Modellen der Akku schnell auch mal binnen eines Tages leer. Die maximale Gesprächszeit gibt Sony Ericsson mit vier bis fünf Stunden an. Im Stand-by-Betrieb sollen bis zu 340 Stunden möglich sein.

Die Sprachqualität ist gut, dennoch ist der Klang nicht so klar wie bei anderen Smartphones. Die Gesprächspartner klangen im Test leicht dumpf. Der externe Lautsprecher hinterließ dafür einen guten Eindruck im Test und lieferte einen kraftvollen Sound. Auch über Kopfhörer war der Sound im Test äußerst kraftvoll, aber nicht immer ganz klar. Dennoch eignet sich das Smartphone zumindest zeitweise auch als MP3-Player-Ersatz. Neben einem umfangreichen Musik-Player inklusive Equalizer-Funktion bieten die beiden Mobiltelefone auch einige Funktionen, die Nutzer von den Walkman-Handys des Herstellers kennen, wie etwa die Track ID-App.

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