Neue Online-Festplatte der Deutsche Telekom

Telekom Cloud: Neuer Name für bekanntes Mediencenter

Seit einigen Tagen wirbt die Telekom offensiv für ihr neues Cloud-Angebot - die sogenannte Telekom Cloud ist allerdings gar nicht so neu, sondern basiert auf dem bekannten Mediencenter. Die 25 Gigabyte Speicher sind auch für Kunden anderer Anbieter zugänglich, eine Synchronisierung mit NAS-Geräten ist ebenfalls geplant.

Die Deutsche Telekom präsentiert sich seit einigen Tagen als Cloud-Anbieter. (Bild: Netzwelt)
Die Deutsche Telekom präsentiert sich seit einigen Tagen als Cloud-Anbieter. (Bild: Screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Anmeldung
  2. 2Handy und PC
  3. 3Fazit
  4. 4Update vom 23. April 2012
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Die Deutsche Telekom hat es derzeit schwer bei den Kunden: Im Festnetz-Segment wechseln immer mehr Menschen zur Konkurrenz oder geben den stationären Anschluss komplett auf, die Mobilfunk-Tarife sind trotz der letzten Umstrukturierung preislich nicht konkurrenzfähig. Nun versucht sich der rosa Riese im Bereich Cloud Computing: Das Mediencenter wird als zentraler Speicher der nächsten IT-Generation beworben.

Anmeldung

Hinter der Telekom Cloud steckt nichts anderes als das altbekannte Mediencenter, das schon seit mehreren Jahren als kostenlose Erweiterung für DSL-Anschlüsse und andere Verträge vermarktet wird. Es bietet dem Nutzer 25 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz, wie man es zum Beispiel auch von Windows Live SkyDrive oder Dropbox kennt. Anders als es die Beschreibung auf der offiziellen Website vermuten lässt, steht die Telekom Cloud auch Kunden von Vodafone, Telefonica und anderen Anbietern offen. Bei der Anmeldung werden Name und Geburtsdatum abgefragt, eine E-Mail-Adresse wird automatisch von T-Online zugeteilt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Registrierung bietet die Telekom an, eine Übersicht der persönlichen Dateien auszudrucken. Danach kann es sofort mit der Nutzung des Mediencenters losgehen, das über jeden modernen Browser bedienbar ist. Die Navigation gliedert sich in die Bereiche Fotos, Musik, Videos, Ordner, Share, E-Mail, Suche und Einstellungen. Auch Wunsch kann der Nutzer in der Konfiguration wichtige Dinge ändern, etwa die bevorzugte E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen der Telekom Cloud anpassen. Netzwelt gibt in der nachfolgenden Bildergalerie einen Überblick über alle wichtigen Bereiche des Mediencenter.

Mediencenter in der Cloud

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Mediencenter - Auf der Startseite kann der Nutzer den benutzten Speicherplatz sehen. (Bild: Netzwelt)
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Auf der Startseite kann der Nutzer den benutzten Speicherplatz sehen. (Bild: Netzwelt)

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Mediencenter - Die virtuelle Festplatte nimmt Fotos, Filme und Musik mit maximal 25 Gigabyte auf. (Bild: Netzwelt)
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Die virtuelle Festplatte nimmt Fotos, Filme und Musik mit maximal 25 Gigabyte auf. (Bild: Netzwelt)

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Mediencenter - Auf der Online-Festplatte lassen sich Dateien in Ordnern strukturieren. (Bild: Netzwelt)
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Auf der Online-Festplatte lassen sich Dateien in Ordnern strukturieren. (Bild: Netzwelt)

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Mediencenter - Wer möchte, kann Familie und Freunde zur Telekom Cloud einladen. (Bild: Netzwelt)
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Wer möchte, kann Familie und Freunde zur Telekom Cloud einladen. (Bild: Netzwelt)

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Mediencenter - Die Suchfunktion hilft dabei, schnell eine gewünschte Datei zu finden. (Bild: Netzwelt)
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Die Suchfunktion hilft dabei, schnell eine gewünschte Datei zu finden. (Bild: Netzwelt)

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Mediencenter - In den Einstellungen lässt sich der Mediencenter sehr detailliert anpassen. (Bild: Netzwelt)
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In den Einstellungen lässt sich der Mediencenter sehr detailliert anpassen. (Bild: Netzwelt)


Handy und PC

Das Mediencenter in der Telekom Cloud kann tatsächlich als zentraler Speicherplatz für alle Bilder, Videos und andere Dateien eines Nutzers dienen, da es sich über das WebDAV-Protokoll einbinden lässt. Das ist unter den Betriebsystemen Windows, Linux und Mac OS X ohne Zusatzprogramme möglich, natürlich kann auch FileZilla oder Cyberduck mit der virtuellen Festplatte umgehen. Wer möchte, kann auf dem PC sogar die offizielle Mediencenter-Anwendung der Telekom installieren, die als .exe-Datei zum Download im Kundenbereich angeboten wird.

Auch für den Fernseher gibt es eine praktische Erweiterung, um Telekom Entertain und Telekom Cloud gemeinsam zu nutzen, mit Apps dienen auch Smartphones und Tablets als Endgerät. Auf der IFA 2011 haben die Telekom und Hersteller wie LG außerdem gezeigt, dass auch NAS-Geräte mit einer Funktion zum Zugriff auf die Cloud ausgestattet werden sollen.

Fazit

Telekom Cloud ist nichts anderes als ein neuer Name für das Mediencenter, welches seit Jahren 25 Gigabyte Speicherplatz kostenlos für Kunden der Telekom und anderer Anbieter bereitstellt. Durch den Zugriff über das WebDAV-Protokoll lassen sich beliebige Geräte anbinden, die Dateien mithilfe der Verschlüsselung trotzdem sicher über das öffentliche Internet abrufen können.

Update vom 23. April 2012

Mittlerweile hat die Deutsche Telekom auch eine Cloud-Plattform für professionelle Anwender gestartet. Sie nennt sich Business Marketplace und befindet sich noch in der Testphase, kann aber schon von jedem interessierten Kunden getestet werden. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier.

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Beiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Da beim Hochladen ein neuer Zeitstempel gesetzt wird, funktioniert leider mein bewährtes SyncProgramm nicht mehr wie gewohnt, das immer die neuesten Dateien in den Speicher schrieb. Beim bisher genutzten Speicher von...

Hallo zusammen, wie bei iCloud von Apple kann man auch bei der Telekom Cloud iPhone, iPad etc. untereinander automatisch synchronisieren - jedenfalls mit Email, Adressbuch und Kalender. Das funktioniert...

und der Webdav über Mac funktioniert immer noch nicht zuverlässig

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