Netzwelt hilft beim Einstieg in die Videoschnitt-Software
Anleitung: Erste Schritte mit Final Cut Pro X
Apple bietet mit Final Cut Pro X ein professionelles Werkzeug für den Videoschnitt, das sich nicht hinter Adobes Premiere und anderen Lösungen verstecken muss. Im Gegenteil: Im netzwelt-Test präsentierte sich die zehnte Version der Anwendung als äußerst leistungsfähig - sie wird fast jedem Anspruch gerecht.

Inhaltsverzeichnis
- 1Systemanforderungen
- 2Oberfläche von iMovie
- 3Import von der Kamera
- 4Medien und Ereignisse
- 5Export fertiger Projekte
- 6Fazit
Apple steht primär mit Produkten wie iPhone oder iPad im Rampenlicht, da diese besonders die Verbraucher ansprechen. Aber auch professionelle Nutzer werden aus Cupertino versorgt: Seit fast zehn Jahren wird Final Cut Pro für die anspruchsvolle Filmbearbeitung angeboten, das Programm kommt mitunter sogar bei der Produktion in Hollywood zum Einsatz. Es konkurriert direkt mit Adobes Spitzenprodukt Premiere.
Systemanforderungen
Ursprünglich wurde Final Cut von Macromedia für Windows entwickelt - seit der Übernahme der Anwendung durch Apple ist Final Cut nur noch für das hauseigene Betriebssystem erhältlich. Neben Mac OS X Lion läuft die Software auch noch unter Snow Leopard, sofern alle verfügbaren Updates eingespielt sind. Derzeit wird Final Cut X (Version 10.0.1) über den Mac App Store für den Preis von 239,99 Euro angeboten, für die Komponenten "Motion" und "Compressor" sind jeweils noch 39,99 Euro zu entrichten. Der Preis mag manchem Nutzer übertrieben erscheinen - er ist besonders im Vergleich zu Adobe Premiere Pro CS5 aber durchaus konkurrenzfähig, dessen Vollversion erst ab knapp über eintausend Euro abgegeben wird.
Für Anwender, die Apple Final Cut Pro X vor dem Kauf erst ausprobieren möchten, hat Apple kürzlich eine 30-Tage-Testversion freigegeben, die ohne Registrierung heruntergeladen werden kann. Leider existiert im Mac App Store (noch) kein Hinweis auf diese Ausgabe, lediglich die Produktwebsite bei Apple listet sie auf.
Damit Final Cut Pro X reibungslos auf dem Mac ausgeführt werden kann, muss er mindestens über einen Intel Core2Duo-Prozessor und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen - besser sind vier Gigabyte RAM. Im netzwelt-Test belegte das Programm tatsächlich schon nach dem Start satte 150 Megabyte Speicher, auf der Festplatte nimmt es knapp zwei Gigabyte ein.

Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Videoproduktion.

@bvdl- ja was das fürn Programm. sieht aus wie After Effects und is so umstruckturiert das kein Mensch der mit Avid oder älteren Final cut versionen gearbeitet hat versteht..aber "schöne Effekte"...zum schneiden...
Apple hat längst reagiert und ein Update herausgebracht, mit dem die Kritikpunkte beseitigt werden, ein weiteres Update folgt: Update für Final Cut Pro X reicht XML-Unterstützung nach | Mac ...
"Natürlich finden erfahrene Nutzer das nicht unbedingt erfreulich.." Final Cut Pro X ist für Profis schlicht unbenutzbar geworden. Nicht umsonst ist das Web voll mit Kritik Witzen über die 10er Version der Software.
...hallo, geht's noch?? Eine professionelle Software? Ich denke, dass sie Hobbyschnippsler sind, sonst wuerden sie soetwas nicht schreiben. Wahrcheinlich haben sie auch fuer den Artikel ein wenig Apple-Marketingbudget...