Abkehr von Android
Samsung: Handy-OS Bada wird offenbar Open-Source-Projekt
Samsung plant offenbar, sein hauseigenes Handy-OS Bada als Open-Source-Software auch an andere Handy-Hersteller weiterzugeben. Die Umwandelung in ein Open-Source-Projekt könnte 2012 erfolgen, berichtet die Finanzzeitung Wall Street Journal unter Berufung auf Unternehmenskreise. Durch den Schritt will sich Samsung auch unabhängiger von Google und Android machen.
Das Bada-Betriebssystem kommt aktuell nur auf den Wave-Smartphones von Samsung zum Einsatz. Der koreanische Hersteller hatte Bada 2009 ins Leben gerufen. Trotz hoher finanzieller Aufwendungen ist die Zahl der verfügbaren Apps und der Marktanteil insgesamt noch eher gering. Rund 10.000 Bada-Apps gibt es in Deutschland, der Marktanteil des Handy-OS beläuft sich weltweit laut dem Marktforschungsinstitut Gartner auf knapp zwei Prozent.
Konzentration auf Bada
Neben Bada setzt Samsung derzeit vor allem Googles Android-Betriebssystem und Microsofts neues Handy-OS Windows Phone 7 ein. Gerüchten zufolge wird sich der Hersteller aber von Windows Phone 7 Ende 2012 verabschieden, um sich mehr auf Bada zu konzentrieren. Ein baldiger Abschied von Android erscheint dagegen eher unrealistisch: Samsung ist einer der größten Hersteller von Android-Geräten, die Galaxy-Produkte mit Googles Android sind wahre Verkaufsschlager. Samsung produziert zudem die Google-Handys Nexus S und Nexus Prime.
Auch wenn eine Trennung daher kurzfristig unwahrscheinlich ist, will Samsung offenbar Bada als starke Android-Alternative aufbauen, um unabhängiger von Google zu werden. Dem Wall Street Journal zufolge soll dies auch mit der Übernahme von Motorola durch Google zusammenhängen. Bei den Android-Lizenznehmern geht die Angst um, dass Google zusammen mit Motorola stärker selbst als Hersteller in den Handy-Markt einsteigen will und andere Hersteller benachteiligen könnte.


Das Samsung Wave 528 ist das neueste Mitglied der Samsung Wave-Reihe. Das Handy ähnelt weitestgehend dem Vorgänger Wave 525, bietet aber zusätzlich eine Swype-ähnliche Eingabetechnik sowie Technik für Near Field Communication.
Samsung enthüllt im Vorfeld der IFA das neue Flaggschiffmodell der Wave-Smartphone-Reihe mit Bada-OS. Das Wave 3 bietet einen 1,4 Gigahertz starken Prozessor, ein vier Zoll Super-AMOLED-Display und die neue Version des Bada-Betriebssystems 2.0. Ergänzt wird das Bada-Portfolio zudem durch die Modelle Wave M und Wave Y.
Aus und vorbei. Samfirmware will erfahren haben, dass Samsung ab 2012 keine Handys mit Windows Phone 7 mehr produzieren will, stattdessen soll das eigene Bada-System gestärkt werden.
Intel gibt MeeGo auf und entwickelt zusammen mit Samsung und der Linux Foundation ein neues Betriebssystem namens Tizen. Auch das Samsung-OS Bada könnte für Tizen eingestellt werden.
Samsung bringt mit dem Wave 3 das erste Bada 2.0-Handy auf den Markt. Zur Feier des Marktstarts können sich Nutzer über kostenlose Downloads in Samsungs AppStore freuen.
ChatON ähnelt bekannten Messengern wie WhatsApp, ist aber vollständig kostenlos. Hersteller Samsung beschränkt die Nutzung zudem nicht nur auf die eigenen Geräte. ChatON kann mit jedem Android-Handy genutzt werden, nun veröffentlicht Samsung zudem auch eine iOS-Version.
ICQ läuft nun auch auf dem Betriebssystem Bada. Damit kann der Instant Messsenger nunmehr auf allen gängigen mobilen Betriebssystemen genutzt werden.





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insgesamt 1 BeitragWann lassen sie Bada endlich sterben? Mir ist eh nicht ganz klar wozu sie das überhaupt auf den Markt geschmissen haben, sind doch so ziemlich der einzige Hersteller der erfolgreiche Android-Geräte herstellt neben...