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Mobile Betriebssysteme: Zahl der Apps nicht entscheidend für Handy-Kauf

Apple hat im App Store über 400.000, Google hortet im Android Market rund 250.000, Microsoft und Nokia etwa 40.000, Research and Motion rund 20.000 - gemeint sind so genannte Applikationen, Mini-Programme für Smartphones, kurz auch einfach Apps genannt. Die Zahlen sind inzwischen zu einer Art Qualitätsmerkmal für die Geräte geworden. Doch benötigen Anwender heute wirklich einen App Store mit Apple-ähnlichen Dimensionen, damit sie Freude an ihrem Smartphone haben?

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Download-Zahlen nicht aussagekräftig
  2. 2Auswahl an Apps nicht Hauptkaufgrund
  3. 3App-Alternativen
  4. 4Fazit
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Theoretisch gesehen nein: Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom haben Nutzer durchschnittlich 17 Apps auf ihrem Smartphone installiert, die jüngeren Nutzer bis 29 Jahre 22 - der App-Vorrat ist also selbst bei kleinen App Stores aktuell fast 1.000mal so groß wie der Bedarf. Allerdings zeigt sich auch: Gibt es mehr Apps für ein Handy, installieren die Nutzer auch mehr. Einer Studie des Marktforschungsinstitutes Nielsen von September 2010 zufolge haben iPhone-Nutzer durchschnittlich 40 Apps installiert, Android-Nutzer 25 und BlackBerry-Nutzer nur 14.

Die Zweifel, dass die Anzahl der verfügbaren Apps das Hauptgütekriterium für die Wahl eines Smartphones ist, werden aber durch die Nielsen Studie weiter bestärkt. Denn Nielsen betrachtet auch die populärsten Apps nach Betriebssystem in den USA: Die Ergebnisse gleichen sich nahezu: Facebook, Weather Channel und Pandora waren stets unter den Top 5.

Die Marktforscher von Nielsen konnten keine großen Unterschiede zwischen den beliebtesten Apps auf verschiedenen Smartphone-Plattformen ausmachen. (Bild: http://blog.nielsen.com)
Die Marktforscher von Nielsen konnten keine großen Unterschiede zwischen den beliebtesten Apps auf verschiedenen Smartphone-Plattformen ausmachen. (Bild: http://blog.nielsen.com)

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