10,1 Zoll großer Touchscreen, Tastatur und AMD-Hardware

Teilzeit-Netbook: Acer Iconia Tab W500 im Test

Trotz Android und iOS wollen oder müssen sich viele Nutzer für ein Tablet mit Windows 7 entscheiden. Acer bietet mit dem Iconia Tab W500 ein Modell an, auf dem es sich mit Hilfe eines Tastatur-Docks auch wie mit einem Netbook arbeiten lässt.

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Acer Iconia Tab W500 : Windows-Tablets sind derzeit noch ein Nischenprodukt, so dass Acer gut daran tut, dass Iconia Tab W500 mit einer optionalen Tastatur in ein Netbook zu verwandeln. Zum Video: Acer Iconia Tab W500

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Tablet mit Netbook-Hardware
  2. 2Touchscreen oder doch lieber eine Tastatur
  3. 3Zusatz-Software macht Windows 7 fingerfreundlicher
  4. 4Ein Minimum an Schnittstellen
  5. 5Fazit: Wenn es sein muss
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Tablet mit Netbook-Hardware

Acer hat sich beim Iconia Tab W500 für einen Touchscreen in der weit verbreiteten Größe von 10,1 Zoll entschieden. Der spiegelnde Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln.

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Im Inneren des Iconia Tab W500 stecken ein mit einem Gigahertz getakteter C-50-Prozessor sowie eine Radeon-Grafikkarte HD6200 - beides von AMD. Dem Nutzer stehen darüber hinaus ein zwei Gigabyte großer Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte Speicherplatz auf einem Flashspeicher zur Verfügung. Mit einer SD-Karte kann er die Speicherkapazität noch erweitern.

Als Betriebssystem hat sich Acer vorerst für Windows 7 Home Premium entschieden, wobei auch die Entwicklerversion von Windows 8 schon flüssig auf dem Iconia Tab W500 läuft.

Das W500 gelangt nur per WLAN ins Internet. Acer bietet aber unter der Bezeichnung W501 eine ansonsten identische Variante des Tablets an, die über ein UMTS-Modul verfügt und rund 100 Euro mehr kostet.

Touchscreen oder doch lieber eine Tastatur

Der Touchscreen des Acer Iconia Tab W500 reagiert unverzüglich auf Berührungen und selbst kleine Schaltflächen in Windows 7 lassen sich gut treffen. Zum Schreiben blendet das Betriebssystem eine virtuelle Tastatur ein, auf der sich nicht perfekt, aber mit ein wenig Übung doch ganz ordentlich tippen lässt.

Zusätzlich bietet Acer eine Tastatur zum Andocken an das Tablet an. Bei diesem klappt der Nutzer im oberen Bereich ein Schiene auf und steckt das Iconia Tab W500 auf die Anschlüsse. Optisch und von der Benutzung her ähnelt das Tablet dann einem Netbook.

Mit der angesteckten Tastatur lässt sich auf dem W500 deutlich besser schreiben als mit den virtuellen Tasten. Im Vergleich zu Netbooks fehlen die Handballenablagen und das Touchpad, das Tastaturlayout ist insgesamt enger. Den Mauszeiger bewegt der Nutzer mit Hilfe eines Touchpoints mitten in den Tasten und unterhalb der Leertaste befinden sich noch zwei Touchpadtasten.

Acer Iconia Tab W500 im Test

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Aufgesteckt auf der Tastatur steht das Iconia Tab W500 vergleichsweise instabil - aber es ist ja mit 948 Gramm auch rund 330 Gramm schwerer als die Docking-Station. Zudem sollte der Nutzer sich nicht verleiten lassen, die Konstruktion wie ein Netbook zuzuklappen. Dabei rutscht das Tablet nur aus seiner Verankerung.

Zieht der Anwender das W500 jedoch nach oben ab und klappt die Anschlüsse ein, kann er das Tablet passgenau auf die Tastatur legen und sogar mit einem kleinen Riegel befestigen.

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