Nützliche Funktionen und mehr Speed

VMware: Neue Version von Workstation und Fusion

VMware hat die Programme Workstation und Fusion in neuen Versionen vorgestellt, die jeweils erheblich auf Geschwindigkeit getrimmt wurden. Während die Mac-Virtualisierung Fusion nun auch mit Mac OS X 10.7 alias Lion als Gast zurechtkommt, kann die Windows-Version Workstation etwas leichter netzwerken.

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VMware hat seine beiden Produkte Workstation und Fusion aktualisiert. (Bild: VMware)
VMware hat seine beiden Produkte Workstation und Fusion aktualisiert. (Bild: VMware)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1VMware Workstation 8
  2. 2VMware Fusion 4
  3. 3Fazit
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Microsoft sagt mit dem kommenden Windows 8 besonders VMware den Kampf an: Durch die Integration der hauseigenen Hyper-V-Anwendung sind kommerzielle Zusatz-Lösungen nicht mehr notwendig, um mehrere Betriebssysteme parallel auf einem Rechner auszuführen. Mit VMware Workstation 8 und Fusion 4 zeigt der Marktführer aber noch einmal alles, was er kann - besonders bei Geschwindigkeit und Bedienbarkeit.

VMware Workstation 8

Auch wenn sich VMware Workstation eigentlich eher an geschäftliche Nutzer richtet, ist es auch im privaten Umfeld sehr beliebt. Die neue Version 8 benötigt zwingend einen 64-Bit-Prozessor und kann nur unter einem 64-Bit-Betriebssystem installiert werden, für die Darstellung aufwändiger Grafiken (wie in Windows Aero) gibt VMware als Prozessor-Empfehlung einen Intel Core2Duo oder neuer an. Neben Windows (ab Vista) werden auch viele Linux-Distributionen unterstützt, eine detaillierte Übersicht gibt die Kompatibilitätsliste von VMware.

Auffällig ist die Oberfläche der Anwendung, die komplett neu gestaltet wurde: Der Nutzer sieht nun zu jeder virtuellen Maschine eine Vorschaugrafik, die in Echtzeit aktualisiert wird. Gleichzeitig lassen sich Maschinen wie Tabs im Browser anordnen, was für den Umgang mit mehreren Instanzen sehr praktisch ist. Wer nicht nur auf dem eigenen System ein anderes Betriebssystem einsetzen möchte, kann VMware Workstation 8 nun erstmals auch mit VMware vSphere und vCloud verbinden, um virtuelle Maschinen aus der Ferne zu konfigurieren. Die neue Version verfügt neben einer neuen Optik über eine erweiterte USB-Unterstützung, die nun mit USB 3.0 zurechtkommt, sowie eine Bluetooth-Integration und HD-Audio mit 7.1-Sound.

VMware Workstation präsentiert sich als lokales Fenster für die Cloud. (Bild: VMware)
VMware Workstation präsentiert sich als lokales Fenster für die Cloud. (Bild: VMware)

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