Scarlett Johansson als letztes Opfer
Hackerangriffe: FBI ermittelt wegen Nacktfotos von Promis (Update)
Das FBI ermittelt derzeit in besonders pikanten Hackerfällen. In der letzten Zeit sind immer wieder Nacktfotos von Prominenten im Netz aufgetaucht. Das neueste Opfer ist die Schauspielerin Scarlett Johansson. Update: Die Schauspielern äußert sich erstmals zu den Vorfällen.
Das Update vom 30. September finden Sie am Ende des Artikels.
Die Fotos hat Johansson offensichtlich mit ihrem Smartphone selbst aufgenommen, denn auf einem der Bilder ist zu sehen, wie Johansson ihre nackte Rückenansicht im Spiegel abfotografiert. Zuvor sollen unter anderem auch Nacktaufnahmen von Mila Kunis und Film-Kollege Justin Timberlake bei Klatschseiten aufgetaucht sein. FBI-Sprecherin Laura Eimiller erklärte jetzt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die US-Behörde gegen die Person oder Gruppe ermittelt, die in eine ganze Reihe an Computern von hochrangigen Prominenten eingedrungen ist.
Anwalt droht Klatschseiten
Die Sprecherin nannte dabei allerdings keine Namen der prominenten Opfer, da die Ermittlungen derzeit noch im Gange sind. Darüber hinaus ist nicht klar, ob die Fotos von Johansson direkt von ihrem Smartphone oder von ihrem Computer gestohlen wurden. Früher waren Hackerangriffe in erster Linie auf Rechner beschränkt, mit der zunehmenden Verbreitung von mobilen Geräten hat sich dies allerdings geändert, so dass heutzutage laut Eimiller "ein Desktop, ein Laptop, ein iPad, ein Mobiltelefon oder jedes Gerät, mit dem man an persönliche Informationen via Internet herankommen kann" als Angriffspunkt benutzt werden kann.
Die Promiseite TMZ.com berichtet außerdem, dass der Anwalt von Johansson bereits aktiv geworden sei. Demnach mahnt er Internetseiten ab, die die Nacktbilder der Schauspielerin veröffentlicht haben. Als Grund führt der Anwalt laut TMZ an, dass die privaten Aufnahmen urheberrechtlich geschützt sind. TMZ zitiert auch die Schlussfolgerung des Anwalts, wonach die Internetseiten, falls sie die Fotos nicht von der Seite nehmen, auf eigene Gefahr handelten.
Update vom 30. September: Johansson äußert sich erstmals
Die Schauspielerin Scarlett Johansson gab nun gegenüber dem Nachrichtensender CNN erstmals eine Stellungnahme zu den veröffentlichen Nacktbildern ab. Dabei verteidigt sie das Recht auf Privatsphäre: "Nur weil man ein Schauspieler oder Filmemacher oder egal was ist, heißt das nicht, dass man kein Recht mehr auf seine Privatsphäre hat". Wenn diese beeinträchtigt wird, fühle es sich ungerecht und falsch an.
Hinweis: Das FBI hatte im Oktober 2011 den mutmaßlichen Hacker in dem Fall festgenommen. Inzwischen hat sich der 35-jährige US-Amerikaner Christopher Chaney auch für schuldig bekannt.

Er hat sich inzwischen sogar schuldig bekannt: www.netzwelt.de/news/91566-nacktfoto-hacker-bekennt-schuldig.html
Übrigens haben sie den Hacker jetzt erwischt. Einfach mal " Promi-Hacker " bei Google eingeben. Sweet Scarlett (u.a.) dürfte vermutlich aufatmen und kann sich nun endlich wieder...
Genau - wo sind die Bilder jetzt? :rolleyes: Ist ja nicht zuviel verlangt von einer IT-Seite wie netzwelt , illegal erworbene Nacktbilder hier abzulichten, oder? :dash:
so, und wo gibt es jetzt die bilder?
Tippfehler: Die junge Dame heißt Scarlett nicht Sarlett.