Einfache Virtualisierung für das neue Windows

Hyper-V: Neue Virtualisierung für Windows 8

Microsoft hat im Zuge der Vorstellung erster Details zu Windows 8 bestätigt, dass Hyper-V ein Bestandteil des Betriebssystems werden soll. Nach der Freigabe der Developer Preview kommen jetzt weitere Details dazu ans Licht, was die neue Funktion leisten kann: Hyper-V kann VirtualBox und Co. fast komplett ersetzen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Microsoft Hyper-V
  2. 2Virtuelle Hardware
  3. 3Linux für Windows
  4. 4Fazit
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Das Thema Virtualisierung geistert schon seit knapp einem Jahrzehnt in der IT-Branche umher: Zunächst wurde sie in Rechenzentren eingesetzt, um mehrere Instanzen eines Betriebssystems gleichzeitig auf dem Server auszuführen und so die Hardware besser auszulasten. Spätestens mit Oracle VirtualBox, Parallels und anderen Anwendungen ist Virtualisierung auch auf dem Desktop-PC angekommen.

Microsoft Hyper-V

Nun steht dem Gebiet ein weiterer Schub bevor: Microsoft hat bereits in die erste Vorschau von Windows 8 das hauseigene Programm Hyper-V eingebaut, das bisher nur für die Server-Varianten des Betriebssystems angeboten wurde. Hyper-V ist in Windows Server 2008 als sogenannte Rolle enthalten, die - wie der Web- oder E-Mail-Server - über die Computerverwaltung eingespielt werden kann und den Computer für die jeweiligen Aufgaben schnell einsatzbereit macht. Wer nicht gleich Hunderte Euro für den Windows Server ausgeben wollte, konnte Hyper-V auch als Einzelprodukt herunterladen und installieren - und zwar kostenlos.

Der sogenannte Microsoft Hyper-V Server 2008 war ein erstes Indiz dafür, dass Microsoft das Produkt nicht mehr primär als gebührenpflichtige Lösung vermarkten will und es daher auch für eine Integration in andere Produkte in Frage kommt. In Windows 8 kann Hyper-V schon in der Developer Preview einfach eingerichtet werden: In der Systemsteuerung muss der Dialog zum Hinzufügen und Entfernen von Windows-Funktionen geöffnet werden, in dem neben Internet Explorer, .Net Framework und Co. nun auch ein Punkt für Hyper-V erscheint. Ein Neustart des Rechners schließt die Installation der Virtualisierungslösung ab.

Damit schafft Hyper-V den Sprung vom Server auf den Desktop. (Bild: Netzwelt)
Hyper-V schafft den Sprung vom Server auf den Desktop. (Bild: netzwelt)

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