Ab 2013
Intel: Ultrabooks erhalten Thunderbolt-Schnittstelle
Bislang ist die Thunderbolt-Technik nur auf Macs zu finden, damit dürfte aber bald Schluss sein. Wie Intels Vizepräsident Mooly Eden auf der Entwicklerkonferenz des Herstellers, dem Intel Developer Forum (IDF), bekanntgab, werden auch künftige Ultrabooks mit einer Thunderbolt-Schnittstelle ausgestattet sein - serienmäßig wohl aber erst ab 2013.
Eden zeigte eine Reihe von Ultrabook-Prototypen mit Thunderbolt-Schnittstelle, die mit Microsofts Windows 7-Betriebssystem liefen. Laut dem US-amerikanischen Technikblog Engadget basierten alle gezeigten Prototypen bereits auf dem kommenden Intel-Chipsatz Hashwell, der Ultrabooks laut Engadget ab 2013 noch mehr Power verleihen und wengier Strom verbrauchen soll. Wann genau Thunderbolt auch für Windows-Rechner verfügbar sein soll, dazu äußerte sich Intel nicht. Laut Engadget haben Asus und Acer erste Ultrabooks mit Thunderbolt-Schnittstelle schon für 2012 geplant, ab 2013 dürfte Thunderbolt mit der Hashwell-Einführung dann zum Standard bei Ultrabooks werden. Mit der Geräteklasse Ultrabooks will Intel die Vorteile von Notebooks und Tablet-PCs verbinden. Die ersten Ultrabooks wurden auf der IFA in Berlin gezeigt und sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen.
Schluss mit verschiedenen Kabeln
Die Thunderbolt-Technologie basiert auf Intels Lightpeak-Technik und soll eine Alternative zum USB-Anschluss darstellen. Mit Thunderbolt ist es nicht nur möglich, größere Mengen an Daten schneller als über eine USB-Schnittstelle zu übertragen, es soll auch Schluss mit dem Kabelwirrwarr auf und unter den Schreibtischen der Nutzer machen: Mit nur einem Kabel können alle Arten von Peripherie-Geräten an den Rechner angeschlossen werden, egal ob Monitor, Tastatur oder Maus.
Erstmals Verwendung fand die Thunderbolt-Technik in diesem Jahr in Apples Macbooks und iMacs. Einen ausführlichen Einblick in die Entwicklung, die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile der Thunderbolt-Technologie liefert Ihnen dieser netzwelt-Wissen-Beitrag.


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Obwohl Thunderbolt schon einige Wochen verfügbar ist, gibt es noch kaum Geräte auf dem Markt. Trotz der zögerlichen Einführung besitzt der neue Kabel-Standard einige Vorteile im Umgang mit Peripheriegeräten.
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