Offene Linksammlung für Firefox, Opera und Internet Explorer

StumbleUpon: Surfen ohne festes Ziel

StumbleUpon ist eine Plattform, auf der interessante Links gesammelt werden, die der Betreiber dann zum richtigen Zeitpunkt anderen Nutzern vorschlägt. Damit wird es möglich, ohne Suchmaschine ziellos durchs Web zu surfen. StumbleUpon spürt Seiten auf, welche die meisten Nutzer eigentlich nie finden würden und dennoch interessant finden.

StumbleUpon sammelt Links und schlägt passende Webinhalte vor. (Bild: Netzwelt)
StumbleUpon sammelt Links und schlägt passende Webinhalte vor. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Offene Linksammlung
  2. 2Opera, Firefox und Co.
  3. 3Kategorien und Inhalte
  4. 4Fazit
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Facebook und Twitter werden als Plattform für die Verbreitung von Nachrichten immer wichtiger: Sie locken nicht nur Surfer auf eine bestimmte Internetpräsenz, sondern sammeln durch die Intelligenz der Masse auch passende Seiten zu einem Thema. Auf Twitter spielen Links, die an Freunde weitergeleitet werden, mittlerweile eine größere Rolle als die eigentlichen Nachrichten. Noch deutlich weiter geht StumbleUpon.

Offene Linksammlung

Die Idee des 2002 in Kanada gegründeten und seit 2006 in Kalifornien ansässigen Unternehmens ist es, anhand der Vorlieben einer Person passende Inhalte zu einem bestimmten Thema für andere Mitglieder des Netzwerks herauszusuchen. Dadurch hilft StumbleUpon nicht nur dabei, über die Bewertungsfunktion eine durch alle sozialen Gruppen gefilterte Meinung über eine Internetpräsenz zu erstellen, sondern auch neue Inhalte im Web zu entdecken, die mit der aktuellen Seite verwandt sind. Im Gegensatz zu Delicious nutzt StumleUpon damit das Potential der generierten Linksammlung, um echten Mehrwert anzubieten.

StumbleUpon fragt den Nutzer nach der Registrierung über seine Interessen aus. (Bild: Netzwelt)
StumbleUpon fragt den Nutzer nach der Registrierung über seine Interessen aus. (Bild: netzwelt)

Opera, Firefox und Co.

Damit Nutzer selbst Inhalte zur offenen Linksammlung beitragen und sich interessante Seiten vorschlagen lassen können, benötigen sie eine entsprechende Erweiterung für ihren Browser. StumbleUpon unterstützt neben Mozilla Firefox auch den norwegischen Browser Opera und natürlich Microsofts Internet Explorer in den Versionen 8 und 9. Auch Google Chrome kann eingesetzt werden. Unabhängig vom Browser ist die Installation meist in wenigen Minuten erledigt und StumbleUpon erscheint als Symbolleiste im Browser. Wer möchte, kann sich auch eine App für Android oder iOS-Geräte herunterladen, um unterwegs mit Smartphone und Tablet zu "stumblen".

Nach der Installation der Zugangssoftware im Browser muss sich der Nutzer natürlich noch registrieren, um dem Betreiber eine Zuordnung der eigenen Inhalte über mehrere Geräte hinweg zu ermöglichen. Dabei sind nur wenige persönliche Daten anzugeben: StumbleUpon fragt neben E-Mail-Adresse und neuem Passwort zwar einen Benutzernamen ab, der jedoch nicht dem echten Namen entsprechen muss - damit lasst sich relativ sicher ausschließen, dass thematische Vorlieben einer echten Person zugeordnet werden können. Die beiden anderen Felder im Fragebogen (Geschlecht und Geburtstag) müssen zwar ausgefüllt werden, natürlich funktioniert StumbleUpon aber auch bei der gezielten Eingabe falscher Werte problemlos.

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