Insgesamt fünf Updates

Patchday von Microsoft: September-Ausgabe schließt 15 Lücken

Wie jeden zweiten Dienstag im Monat, stand auch im September wieder der Patchday von Microsoft an. An diesem Tag veröffentlicht das Softwareunternehmen Aktualisierungen für seine Programme, die meist die Sicherheit erhöhen sollen. Dieses Mal stellt Microsoft fünf solcher Sicherheits-Updates bereit.

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Die Wichtigkeit der fünf Aktualisierungen wird von Microsoft dabei als "Hoch" eingestuft. Die Updates des Patchdays schließen insgesamt 15 Sicherheitslücken. Dies Angriffspunkte können entweder dazu genutzt werden, schädlichen Code aus der Ferne auszuführen oder die Benutzerrechte zu verändern. Die Anfälligkeiten betreffen Microsoft Excel, Microsoft Office, Windows, SharePoint und WINS.

Die einzelnen Sicherheitslücken

Bei Microsoft Excel - auch bei der Mac-Version - wurden fünf Sicherheitslücken gefunden. Öffnet der Nutzer eine infizierte Excel-Datei, wird es dem Angreifer möglich, die gleichen Benutzerrechte zu erlangen wie der lokal angemeldete Nutzer. Dies ist problematisch, wenn der Nutzer als Administrator angemeldet ist. Darüber hinaus wurden zwei Sicherheitslöcher in Microsoft Office gefunden. Auch hier kann sich der Angreifer per Remotecodeausführung die gleichen Benutzerrechte sichern, vorausgesetzt der eigentliche Nutzer öffnet eine schädliche Office-Datei oder eine gültige Office-Datei, die sich in demselben Netzwerkverzeichnis befindet wie eine infizierte Bibliotheksdatei.

Die meisten Sicherheitslücken betreffen Microsoft SharePoint. Hier behebt die Aktualisierung insgesamt sechs Angriffspunkte. Die schwerwiegendsten Schwachstellen könnten dazu genutzt werden, die Rechte zu erhöhen, wenn der Nutzer eine manipulierte Internetseite aufruft.

Eine weitere Sicherheitslücke wurde in Windows gefunden. Diese kann wiederum für eine Remotecodeausführung missbraucht werden. Auch hier ist es wieder möglich, dass sich der Angreifer die gleichen Benutzerrechte sichert wie der PC-Besitzer. Dafür muss der Nutzer eine RTF-, eine Textdatei oder ein Word-Dokument öffnen. Die entsprechende Datei muss sich in dem Netzwerkverzeichnis befinden, in dem auch eine infizierte DLL-Datei hinterlegt ist.

Die letzte Schwachstelle betrifft den Windows Internet Name Service (WINS). Hier kann die Lücke missbraucht werden, um Berechtigungen zu erhöhen, vorausgesetzt der Nutzer empfängt ein manipuliertes WINS-Replikationspaket. Im vergangenen Monat stellte Microsoft 13 Sicherheitsupdates bereit, die insgesamt 22 Sicherheitslücken geschlossen haben.

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