Babys sollen mit Smartphones lernen

Gadget Globus: iPhone-Gehäuse von Fisher Price mit Biss- und Sabber-Schutz

Die Spielzeugfirma Fisher Price sorgt mit einem neuen kinderfreundlichen iPhone-Gehäuse dafür, dass Apple-affine Eltern gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Zum Einen halten sie das eigene Kind bei Laune, zum Anderen gewöhnen sie schon Babys ab sechs Monaten an den Umgang mit Smartphones.

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Das "Laugh and Learn Apptivity Case" passt auf diverse Apple-Geräte, namentlich iPhone, iPhone 3G, 3GS und iPhone 4 genauso wie den iPod touch der zweiten, dritten und vierten Generation. Für nur 15 US-Dollar können Eltern dieses innovative Gadget erwerben, wenn sie nicht mehr wissen, was sie noch tun sollen, um ihr Baby zu beruhigen, oder um so früh wie möglich alle Voraussetzungen zu schaffen, um das Kind zu einem Techniküberflieger zu machen.

Hülle schütz vor Beißattacken

Dabei wollen Eltern sicherlich nicht, dass das sechs Monate alte Baby das Smartphone kaputt macht, wenn sie es ihm schon in die Hand geben. Daher soll das Fisher Price-Gehäuse das iPhone vor groben Zerstörungen durch Beißen und Sabbern schützen, wie der Hersteller angibt. Ebenso verhindere der Schutz, dass das Baby auf den Home Button des Geräts drücken kann, denn es soll ja nicht durch wildes Drücken der Knöpfe Apps für Tausende Dollar herunterladen.

Der Hersteller stellt gleichzeitig mit dem "Apptivity Case" drei Gratis-Apps zum Download im App Store zur Verfügung, die Eltern wie Baby zeigen, was es mit dem Smartphone eigentlich soll, nämlich Lernen. Durch Spiele wie "Tiergeräusche", "Wo ist die Nase des Welpen?" und "Lass uns Tiere zählen" soll das Kind sinnvolle Dinge wie Handkoordination und Feinmotorik von dem elektronischen Gerät lernen.

Ergänzung durch nicht-virtuelle Spiele

Wird das iPhone aus dem Spielzeug entfernt, bleibt ein Spiegel zurück, der dem Baby zusätzlich ermöglichen soll, nicht nur virtuelle Tiere, sondern auch sich selbst zu entdecken. Außerdem sind an den Griffen des Gehäuses Ringe zum Spielen befestigt, mit denen das Kind sich beschäftigen kann, wenn es keine Lust mehr hat auf dem Display rumzudrücken. Es ist jedoch vorstellbar, dass der Bildschirm den sechs Monate alten Zögling weniger begeistert als gehofft und Mama und Papa besorgt dreingucken, wenn das Smartphone samt Gehäuse mal wieder mit voller Wucht auf dem Boden landet. Weitere Gadgets finden Sie hier auf netzwelt.

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