Reaktion auf die Kreise bei Google+
Wie bei Google+: Facebook führt "Smart Lists" ein
Letzte Woche Freitag, 9. September, wurde noch über sie spekuliert und nun sind sie auch schon offiziell: Facebook hat bekanntgegeben, dass noch in dieser Woche die sogenannten "Smart Lists" eingeführt werden.

Wie schon letzte Woche vermutet wurde, sollen die intelligenten Listen ähnlich wie das Kreise-Konzept von Google+ funktionieren und den Nutzern eine bessere Kontrolle darüber ermöglichen, mit welchen Freunden auf dem Sozialen Netzwerk sie welche Informationen teilen wollen. Dabei sollen die "Smart Lists" die Freunde automatisch nach Zugehörigkeiten wie Schule, Arbeit und Studium sortieren, basierend auf den Informationen, die Facebook aus den persönlichen Profilen der Personen bekommt.
Neue Einteilung in Freunde und Bekannte
Außerdem ermögliche die Neuerung dem Nutzer, alle Personen, mit denen er auf Facebook verknüpft ist, in enge Freunde und Bekannte einzuteilen. Dies erleichtere einerseits die Kontrolle über die Veröffentlichung von Fotos oder Statusmeldungen, und andererseits sollen dadurch die Neuigkeiten der engen Kreise bevorzugt auf der Startseite zu lesen sein. Im Gegenzug werden nur die wichtigsten Meldungen der weiteren Bekannten gemeldet. Grundsätzlich war eine Erstellung solcher Listen auch vor der jetzigen Ankündigung möglich, aber vielen Nutzern war das Kreieren einer eigenen Liste zu kompliziert, wie Facebook-Produktentwickler Blake Ross im Blog des Sozialen Netzwerks schreibt.
Im Zuge der Neuerungen bei Facebook soll es auch möglich werden, bei jedem Post auszuwählen, welche Liste die eigene Meldung sehen können soll. Dabei wird niemandem angezeigt, ob er zu den engen oder weiteren Bekannten gehört. Allerdings sollen Freunde einsehen können, mit wem der Postende seine Meldung teilt, um dann gegebenenfalls unbesorgt antworten zu können. Wie gewohnt wird der Roll-out der Neuerung nach und nach bei den Nutzern von Facebook eintreffen.
