Kooperation mit Bug Labs
Ford: Neues Open-Source-Modul für Autos
Der Autohersteller Ford und die IT-Firma Bug Labs haben auf der TechCrunch-Konferenz in San Francisco bekanntgegeben, dass sie gemeinsam an der Entwicklung eines neuen Projekts namens OpenXC arbeiten. Es handelt sich dabei um eine Open-Source-Plattform für Autos, die es den Fahrern ermöglicht, beliebig viele Add-Ons in Form von Gadgets zu ihrem Fahrzeug hinzuzufügen.

Die neue Plattform soll auf dem Bug System basieren, das bereits von Bug Labs entwickelt wurde. Dieses kombiniert laut Hersteller Open Source modulare Hard- und Software mit einer Entwicklerplattform und macht eine Verbindung zu Cloud-Daten möglich. Die auf diesem System fußende OpenXC-Plattform soll es jedem Autofahrer ermöglichen, sein ”Fahrerlebnis zu personalisieren".
Ford knüpft mit OpenXC an Sync-Konzept an
Dies bedeutet, dass je nach Wunsch beispielsweise neue Video- und Sound-Apps in das System des Autos integriert werden können oder auch Außensensoren und Sicherheitsequipment implementierbar sind. Ford geht es hierbei vor allem darum, eine Plattform zu schaffen, die für alle Entwickler frei zugänglich ist, und dadurch schnelle Marktanpassungen zu ermöglichen.
Die Idee kam den Entwicklern laut eigenen Angaben über die Nutzung speziell lokal vernetzter Apps auf Smartphones. Diesem Beispiel folgend sieht die Vision von Ford und Bug Labs einen Autofahrer, der das OpenXC-Modul ähnlich wie sein Handy benutzt und auf Basis von Open Source-Software individualisiert. Ford plant dementsprechend auch den Start eines speziellen App Stores.
Erste Vorstellung in einem Fiesta

Auf der Konferenz präsentierten die beiden Firmen OpenXC in einem Ford Fiesta. Als Beispiel wurde dieser mit einer Anwendung ausgestattet, die den Benzinverbrauch analysiert und dem Fahrer anzeigt, wie ökonomisch sein Fahrstil ist. Ford baut mit der neuen Plattform auf dem Konzept von Sync auf, hofft aber, durch die freie Variante OpenXC lokale Marktanpassungen zu erleichtern und unterschiedlichen Bedürfnissen in unterschiedlichen Ländern besser gerecht zu werden.
