Gamepad und Cloud-Gaming-Dienst im Gespräch
Gamestop: Handelskette plant Spiele-Tablet für 2012 (Update)
Die Handelskette Gamestop plant, 2012 einen Tablet-PC speziell für Spieler auf den Markt zu bringen, das bestätigte Gamestop-Präsident Tony Bartel im Gespräch mit der Webseite gamesindustry.biz. Demnach befinde sich das als "GameStop certified gaming platform" bezeichnete Gerät bereits in der Testphase. Gamestop nutzt eigenen Aussagen zufolge ein bereits existierendes Modell als Grundlage, will das Tablet aber mit zusätzlichen Gaming-Funktionen ausstatten. Update: In den USA verkauft Gamestop nun bereits bekannte Android-Tablets mit vorinstallierten Spielen und einem Bluetooth-Controller.
Das Update vom 2. November finden Sie am Ende des Artikels.
Neben einer Reihe vorinstallierter Tablet-Spiele zählen dazu ein Controller sowie ein Cloud-Gaming-Dienst über den Gamestop Konsolenspiele wie Call of Duty Modern Warfare 3 auf das Tablet streamen will. Die Streaming-Technologie hierfür hat Gamestop bei Spawn Labs eingekauft. Der Dienst soll ähnlich funktionieren wie OnLive. Laut Bartel wird Gamestop auch mit verschiedenen Entwicklern zusammenarbeiten, um eine optimale Unterstützung des Gaming-Tablets samt Controller in neuen Spielen zu gewährleisten.
Verkauf über eigene Shops
Mit dem Cloud-Gaming-Dienst und dem Controller soll das Gamestop-Tablet ein den Konsolen vergleichbares Spielerlebnis bieten. Die Testphase des Tablet-PCs dauert bereits seit zwei Wochen an und findet mit ausgewählten Spielern in Dallas im US-Bundesstaat Texas statt. Hier liegen auch die Wurzeln der Handelskette, die bis ins Jahr 1999 zurückreichen.
Gamestop zählt heute zu den größten Handelsketten für Computerspiele weltweit. Eigenen Angaben zufolge unterhält Gamestop 6.573 Geschäfte in 17 Ländern. Neben Spielen verkauft das Unternehmen auch Hardware, darunter die aktuellen Konsolen von Sony, Nintendo und Microsoft. Sony vertreibt seine weiße PlayStation 3 sogar exklusiv über Gamestop. Ab 2012 will Gamestop dann auch den eigenen Tablet-PC in seinen Filialen anbieten.
Update 2. November: Testlauf in den USA mit bekannten Android-Tablets
Ein eigenes Gamestop-Tablet lässt weiter auf sich warten. In den USA bietet die Handelskette aber nun Samsungs Galaxy Tab 10.1, das Acer Iconia A100, das Acer Iconia A500, das Motorola Xoom und das Asus EeePad Transformer an.
Die Android-Tablets werden mit sieben voristallierten Spielen (Dead Space, Re-Load, Sonic CD, Monster Madness, Riptide GP, Cordy, Kongregate Arcade) ausgeliefert. Für einen Aufpreis von 39 US-Dollar (circa 28 Euro) erhalten die Nutzer zusätzlich zum Tablet noch einen Bluetooth-Controller, der auch kompatibel zu den vorinstallierten Spielen ist.


Project Fiona lautet der Name eines neuen Tablets, das auf der CES präsentiert wird. Hergestellt wird es von Razer und richtet sich an Gamer, denen Angry Birds und Co. nicht ausreichen.
Ab Herbst können Tablet-Besitzer sich eine App des Cloud-Gaming-Dienstes OnLive laden. In Verbindung mit einem HD-Fernseher oder HD-Monitor soll sie ein ähnliches Spielerlebnis bieten wie Nintendos kommende Konsole Wii U.
Run auf die Nintendo Wii U: In den USA melden einige Online-Shops das Premium-Paket von Nintendos neuer Konsole bereits als ausverkauft. Wie ist die Lage in Deutschland?
Spielen mit Tablets macht Spaß, mehr Spaß könnte es allerdings bringen, wenn sich die Steuerung nicht nur auf den Touchscreen beschränken würde. Beim Tablet S von Sony haben Nutzer eine andere Möglichkeit.
Die auf Android basierende Spielekonsole Wikipad wird ab Ende Oktober in den USA zu haben sein. Vertrieben wird das Tablet mit optionalem Gamepad-Dock durch die Spielekette GameStop.
Eine weiße Spielekonsole verbindet man in der Regel mit der Nintendo Wii. In Deutschland wird es aber demnächst auch eine PlayStation 3 in Classic White geben. Das weiße Modell wird exklusiv bei GameStop angeboten.
Zumindest in Großbritannien droht Sony massiv Kunden an den Konkurrent Microsoft und dessen Xbox zu verlieren. Händler berichten davon, dass Kunden ihre PS3-Konsolen verkaufen und sich eine Xbox 360 zulegen. Ob der Trend auch auf Deutschland zutrifft ist unklar.




