Verbraucherschutzministerin mahnt
Facebook-Nutzung: Ilse Aigner fordert Ministerien zum Verzicht auf
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich in einem Brief an die Bundesministerien gewandt und einen Facebook-Verzicht von den Kabinettsmitgliedern eingefordert. Von den Ministern fordert sie, mit gutem Beispiel voran zu gehen und den Schutz persönlicher Daten ernst zu nehmen.
"Nach eingehender rechtlicher Prüfung halte ich es für unabdingbar sicherzustellen, dass der Facebook-Button auf regierungsamtlichen Internetseiten in unserer jeweiligen Verantwortung nicht verwendet wird", betonte Aigner, wie der Spiegel berichtet, in dem besagten Brief an die Ministerien. Ebenso rät sie von Fanpages der Institutionen ab - "angesichts begründeter rechtlicher Zweifel". Die Abschaffung persönlicher Fanseiten einzelner Abgeordneter wolle sie nicht fordern, sie lege aber jedem nahe, seine Präsenz in dem Sozialen Netzwerk zu überdenken.
Aigner schon zum zweiten Mal gegen Facebook
Aigner selbst ist, wie sie dem Spiegel berichtete, bereits vor einigen Jahren aus Facebook ausgetreten. Ihr Ministerium unterhalte dementsprechend auch keine Fanseite. Ebenso verzichtet die Internetseite auf den "Gefällt mir"-Button. Die Ministerin wirft dem Sozialen Netzwerk vor, sich nicht an deutsches und europäisches Recht zu halten. Bereits im letzten Jahr hatte sie das Vorgehen des Unternehmens kritisiert. Damals drehte sich der Streit vor allem um die Ankündigung Facebooks, Nutzerdaten automatisch an Dritte weiterzugeben.
Die Äußerung der Verbraucherschutzministerin gegenüber dem Spiegel ist die neueste Wortmeldung in der Diskussion um das amerikanische Unternehmen und den Schutz der persönlichen Daten. Die Debatte wurde vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) und dem Obersten Datenschützer Dr. Thilo Weichert angestoßen. Die neuesten Entwicklungen dazu finden Sie hier auf netzwelt.


Der Deutschland-Start von Street View wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2011 verzögern, weil Google zunächst über 10.000 Widersprüche bearbeiten muss. Das sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner im Interview mit der WAZ-Gruppe.
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner verspricht mehr Datenschutz im Internet. In einem Interview sprach sie von ersten Entwürfen einer Gesetzesnovelle im Herbst.
Trotz der Nachbesserungen der Pivatsphäre-Einstellungen des sozialen Netzwerks Facebook geht Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner weiter auf Konfrontationskurs. So droht sie dem Unternehmen mit Bußgeldern, wenn es sich nicht an die deutschen Datenschutz-Gesetze hält.
Ilse Aigner nimmt sich Abofallen im Internet aufs Korn. Die Ministerin will ihr Vorgehen notalls alleine durchdrücken, sollte die EU nicht mitspielen. Auch Facebook wird von der Ministerin erneut kritisiert.
Auch wenn Parteikolleginnen zunächst das Gegenteil behauptet hatten: Bei @ilseaigner handelt es sich nicht um einen offiziellen Twitter-Account. Wer dahinter steckt, ist bislang allerdings noch nicht bekannt.
Facebook-Manager Elliot Schrage attackiert die deutschen Datenschutzbehörden und dementiert, dass das Unternehmen infolge des Streits mit dem Datenschutzbeauftragen von Schleswig-Holstein an einer Sonderlösung für Nutzer aus dem Bundesland arbeitet.
Erneute Beschwerde über Facebook: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner kritisiert in einem Brief an US-Behörden die Speicherung von biometrischen Daten mithilfe der Gesichtserkennung.





Beiträge
insgesamt 2 BeiträgeZitat: Hallo zusammen! Rabatte für Freunde?- im Rahmen meiner Masterthesis arbeite ich gerade an einer Marktforschung und wäre Euch sehr, sehr dankbar, wenn ihr 2 Minuten Zeit hättet für ein...
Ilse-Aigner-Faktencheck: Welches Bundesministerium nutzt überhaupt den "Gefällt mir"-Button? Die Social-Media-Analyse-Plattform Pluragraph.de hat den Faktencheck gemacht und überraschendes...