Preiswerter 55-Zöller ohne 3D-Darstellung

Philips 55 PFL 6606 K /02: Edge-LED-TV im Test

Riesenfernseher über 50 Zoll Bildschirmdiagonale müssen kein Vermögen kosten, das zeigt Philips’ neuer 55-Zöller namens 55 PFL 6606 K /02, der laut Liste 1.900 Euro kostet. Ob der Flachmann aus Holland auch bildtechnisch im Konzert der Großen mitspielt, zeigt der netzwelt-Test. 

Edles Design, ultraflacher Rahmen: der Philips 55 PFL 6606 K/02. (Bild: netzwelt)
Edles Design, ultraflacher Rahmen: der Philips 55 PFL 6606 K/02. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung und Klang
  2. 2Handhabung 
  3. 3TV-Bildqualität
  4. 4Blu-ray-Sehtest
  5. 5Fazit: Einsteiger-TV
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Ausstattung und Klang

Angesichts dieses Preises stellt sich natürlich die Frage, auf was ausstattungstechnisch verzichtet wurde. Antwort: auf 3D-Wiedergabe, auf den neuen Multimedia-Videotext HbbTV und auf die von Philips entwickelte Ambilight-Beleuchtung. Abgesehen davon kann sich die Ausstattung des Edge-LED-TVs sehen lassen: Universaltuner, HD+-tauglicher CI+-Slot, diverse Bildregler. 

Fortgeschrittene Nutzer können zum Beispiel Bildbeschnitt, Gamma und Farbbalance regulieren. Dabei macht netzwelt die Beobachtung, dass der Kontrastregler nicht nur den Kontrast, sondern auch das Backlight regelt. Ins Internet kann der 55-Zöller dank Net-TV auch. Die eingebauten Lautsprecher klingen überdurchschnittlich gut und überzeugen mit neutralen Mitten und einem satten Bass. 

Handhabung 

Die Senderwechsel gehen zwar schnell, innerhalb von zwei Sekunden, über die Bühne, dafür weist aber die TV-Navigation Schwächen auf. So wirkt zum Beispiel die Senderliste viel zu unübersichtlich, obwohl sie sinnvoll vorsortiert ist. Besonders negativ fallen die mehrzeilig angeordneten Sendersymbole auf, die das komplette Bild verdecken.

Außerdem werden Pay-TV-Sender nicht extra gekennzeichnet - und ausblenden lassen sie sich auch nicht. Kritik muss sich auch die Fernbedienung gefallen lassen: Die Druckpunkte der Tasten fallen viel zu schwammig aus und geben kaum Rückmeldungen. Hinzu kommt, dass die Wippen für Lautstärke und Programme waagerecht und nicht senkrecht platziert sind, was sehr ungewöhnlich ist.

Auch die Info-Einblendungen können den Spaß verderben, da sie kaum informieren: Es werden lediglich die Programmnamen angezeigt, mehr nicht. Und bei HDMI-Signalen wäre eine Bildratenanzeige eine feine Sache gewesen. In Sachen Komfort zeigt der Philips also deutliche Defizite. 

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