Rechtsstreit beigelegt

Klage gegen Apple: iCloud Communications gibt auf

Im Kampf gegen Apple ist iCloud Communications offenbar eingeknickt. Der Voice-over-IP-Anbieter hatte sich an dem Namen von Apples neuem Onlinespeicherdienst iCloud gestört und wollte Apple die weitere Verwendung untersagen. Das Unternehmen zog die Klage inzwischen allerdings zurück.

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Die Klage reichte iCloud Communications im Juni vor einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Arizona - dort liegt der Firmenhauptsitz - ein. Das VoIP-Unternehmen sah seine Markenrechte verletzt und forderte eine einstweilige Verfügung gegen Apple sowie Schadensersatz. Inzwischen hat die Firma seine Meinung geändert und die Klage zurückgezogen. Mit dem beim Gericht eingereichten Dokument schließt iCloud Communications außerdem eine erneute Klage aus.

Namensänderung bei iCloud Communications

Darüber hinaus ging iCloud Communications offenbar noch einen Schritt weiter und änderte seinen Namen. Die lokale Zeitung Phoenix New Times ist auf eine Facebook-Seite einer Firma namens Clear Digital Communications gestoßen. Die dort hinterlegte Adresse ist identisch mit der Adresse von iCloud Communications. Außerdem ist auf der Pinnwand folgender Eintrag zu lesen: "iCloud heißt jetzt Clear Digital Communications".

Ein Profilbild soll zudem ein Schild zeigen, auf dem "PhoenixSoft" über dem alten Namen des Unternehmens steht. Auch hier stimmen die Adressen überein. Als die Zeitung bei PhoenixSoft anrief, um Informationen einzuholen, meldete sich der Mitarbeiter mit "iCloud Communications". Darauf angesprochen erklärte er, dass dies eine alte Gewohnheit sei. Der alte Internetauftritt von iCloud Communications - geticloud.com - ist durch die simple Nachricht "This Website is coming soon" ersetzt worden. Bislang liegen noch keine Stellungnahmen von Apple oder iCloud Communications zu dem Thema vor. Auch der Anwalt von PhoenixSoft war zu keiner Äußerung in dem Fall bereit.

Der neue iCloud-Dienst von Apple steht wahrscheinlich bereits in den Startlöchern. Nachdem Entwickler bereits seit Längerem eine Beta-Version testen konnten, bietet Apple inzwischen auch Schulungen für seine Store-Mitarbeiter an.

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