Virtueller Drucker

Corel: PDFs erstellen und bearbeiten mit PDF Fusion

PDF Fusion ist ein Programm der kanadischen Corel Corporation, mit dem sich PDF-Dokumente anzeigen, erstellen, organsieren und bearbeiten lassen. Es fungiert in Windows XP oder neuer als virtueller Drucker und kann Adobe Acrobat sowie den Adobe Reader zumindest für einfache Büroaufgaben ersetzen.

Corel PDF Fusion kombiniert PDF-Betrachter mit einfachen Bearbeitungswerkzeugen. (Bild: Netzwelt)
Corel PDF Fusion kombiniert einen PDF-Betrachter mit einfachen Bearbeitungswerkzeugen. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kostenlose Komponenten
  2. 2Drucker und PDF-Betrachter
  3. 3Organisation und Werkzeuge
  4. 4Fazit
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Der Erfolg von Adobe Systems basiert ganz wesentlich auf drei Programmen: Adobe Photoshop gilt gemeinhin als Referenz im Bereich Bildbearbeitung, das Flash-Format ist trotz HTML5 immer noch sehr beliebt - am wichtigsten ist für den Konzern aber der PDF-Standard. Das Portable Document Format hat sich zum beliebtesten Dateityp für die Weitergabe von Dokumenten entwickelt, an dem selbst Konkurrenten wie Apple nicht zweifeln.

Kostenlose Komponenten

Allerdings lässt sich Adobe die Flexibilität des PDF-Formats in Form seiner Acrobat-Anwendung fürstlich entlohnen, für die mehrere Hundert Euro an Lizenzgebühren fällig werden. Corel positioniert das Programm PDF Fusion dagegen als günstige Alternative: Die Benutzer müssen lediglich 49,99 Euro dafür bezahlen und erhalten neben dem Dateibetrachter einen PDF-Drucker sowie eine Komponente für die Organisation und Bearbeitung der PDFs. Corel PDF Fusion läuft auf jedem halbwegs aktuellen Rechner mit Windows 7, Vista oder XP (mindestens mit Service Pack 2). Interessierte Nutzer können die Software 30 Tage kostenlos testen.

Genau diese Testversion gibt bei der Einrichtung ein Detail preis, das Corel selbst nicht offensiv herausstellt: Die Nutzer zahlen den Lizenzpreis lediglich für das Verwaltungs- und Bearbeitungsprogramm in PDF Fusion, der PDF Converter für die Generierung von PDF-Dateien über die Druckfunktion des Betriebssystems sowie der PDF-Betrachter sind selbst kostenlos. In den erweiterten Optionen des Setup-Assistenten können Nutzer festlegen, dass auch nur diese Komponenten installiert werden, was keine Lizenznummer erfordert.

PDF Fusion bindet sich als virtueller Drucker unter Windows ein. (Bild: Netzwelt)
PDF Fusion bindet sich als virtueller Drucker unter Windows ein. (Bild: netzwelt)

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