Wie in einem Science-Fiction Film
Roboter: Japaner baut vier Meter großen Mech
Der japanische Künstler Kogoro Kurada baut seit noch nicht ganz einem Jahr an einem Roboter im Stile eines Mech. Das japanische Online-Magazin Gigazine veröffentlichte nun erste Bilder der Konstruktion, die an eine Maschine aus einem Science-Fiction Film erinnert.
Insgesamt soll der momentan Kratos genannte Riese in stehender Position vier Meter groß werden, wie Gigazine berichtet. Außer Kurada, der in der Vergangenheit bereits die unterschiedlichsten Roboter aus Eisen baute, arbeitet auch der Entwickler Wataru Yoshizaki mit an dem Projekt. Er versucht, mit seiner Software "V-Sido" den Mech zum Laufen zu bringen. Die beiden arbeiten gemeinsam daran, dass letztlich eine Person in den Kopf des Roboters steigen und ihn dann von Innen heraus per Programm steuern kann.
Ein Mech mit vier Beinen
Kratos besitzt vier Beine, die alle mit Autoreifen ausgestattet sind. Die Konstruktion könnte letztlich ein Gewicht von vier Tonnen aufweisen. Kurada erklärte gegenüber Gigazine, dass der vierbeinige Roboter als eine Waffe für Landkämpfe dienen könnte.
Als Motiv für den Beginn dieses Projekt gibt Kurada gegenüber Gigazine lediglich an, Lust darauf gehabt zu haben, etwas allein zu konstruieren. Yoshizaki lernte er im Internet kennen, wo sie sich über ihren Traum einen Roboter zu bauen, austauschten. Als besonders schwierig im Entwicklungsprozess empfand Kurada das Design des Roboters und die Lektüre von Büchern zu Hydraulik-Zylinder-Maschinen, durch die Kratos bewegt werden soll.
Konstruktion des Mech
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Bild vergrößern Künstler Kurada arbeitet seit knapp einem Jahr an seinem Projekt. (Quelle: Gigazine) - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Der Mech soll in stehender Position eine Größe von vier Metern haben. (Quelle: Gigazine) - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Ein Modell wie der Mech im fertigen Zustand aussehen soll. (Quelle: Gigazine) - Bild 4 von 7
Bild vergrößern An allen vier Beinen des Roboters befinden sich Autoräder. (Quelle: Gigazine) - Bild 5 von 7
Bild vergrößern In diesem Cockpit soll später ein Mensch den Roboter steuern können. (Quelle: Gigazine) - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Der Entwickler Yoshizaki programmiert die Software im Cockpit des Mech, die den Roboter zum Laufen bringen soll. (Quelle: Gigazine) - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Eine Hand des Roboters, die ebenso wie die Maschine fast komplett aus Eisen besteht. (Quelle: Gigazine)
Kleine Roboter-Modelle laufen schon
Yoshizaki hat die Hardware für den Roboter bereits fertiggestellt und soll laut Gigazine nun mit Hochdruck an der Entwicklung der Software arbeiten, die auf das Design und die Bewegungsabläufe des Kolosses abgestimmt werden muss. Kleinere Robotermodelle bringt er bereits zum Laufen. Interessenten können die Entwicklung des Roboters auf dem Blog von Kurada weiter verfolgen. Der Link befindet sich recht von diesem Artikel auf netzwelt.






