Full-HD-Auflösung, drei HDMI-Anschlüsse und eine Shutterbrille

Acer HN274H im Test: 3D-Monitor mit mattem 27-Zoll-Display

Mit dem HN274H erweitert Acer sein Angebot an 3D-fähigen PC-Monitoren. Damit der Nutzer räumliche Bilder wahrnimmt, muss er eine Shutterbrille aufsetzen. Die Anzeige verfügt über eine gute Bilddarstellung, weist jedoch vergleichsweise kleine Blickwinkel auf und an die Bedienung muss sich der Anwender erst gewöhnen.

Acer HN274H : Zielgruppe Gamer: Der Acer HN274H zaubert mit Hilfe der 3D-Vision-Technologie räumliche Bilder auf seine 27 Zoll große Full-HD-Anzeige. Zum Video: Acer HN274H

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Sehr helles Display
  2. 2Sensortasten und eingeschränkte Ergonomie
  3. 3Drei HDMI-Anschlüsse
  4. 4Fazit: Unauffälliger 3D-Bildschirm
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Sehr helles Display

Acer stattet den HN274H mit einer 27 Zoll großen matten Anzeige mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln aus. Der Hersteller gibt das Kontrastverhältnis mit dem eher theoretischen Wert von 100.000.000:1, die Helligkeit mit 300 Candela pro Quadratmeter und die Reaktionszeit mit zwei Millisekunden an.

Die Anzeige des Acer HN274H überzeugt mit einer fehlerfreien Darstellung und kräftigen Farben. Der Farbverlauf sieht ordentlich aus, die Kontraste sind angenehm und Schrift lässt sich gut lesen. Das Display arbeitet mit einer hohen Geschwindigkeit, sodass Pixel nur sehr kurz nachleuchten, und Verzerrungen treten nur in minimalem Umfang auf.

Der Monitor des HN274H strahlt sehr hell. Stellt der Nutzer die Helligkeit auf 100 ein, bleicht sie das Bild aus - ein Effekt, der nur bei sehr wenigen Bildschirmen auftritt. Acer gibt die Betrachtungswinkel mit 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal an. Im Test zeigte sich aber, dass der Inhalt der Anzeige schon 10 bis 20 Grad darunter kaum noch zu erkennen ist.

Acer HN274H im Test

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Acer HN274H im Test - 27 Zoll großer Monitor mit Full-HD-Auflösung.
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27 Zoll großer Monitor mit Full-HD-Auflösung.

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Acer HN274H im Test - Eine Bildwiederholrate von 120 Hertz sorgt für die 3D-Fähigkeit des Bildschirms.
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Eine Bildwiederholrate von 120 Hertz sorgt für die 3D-Fähigkeit des Bildschirms.

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Acer HN274H im Test - Der Monitor lässt sich um etwa fünf Grad nach vorne neigen.
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Der Monitor lässt sich um etwa fünf Grad nach vorne neigen.

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Acer HN274H im Test - Nach hinten lässt sich der Bildschirm um etwa 15 Grad neigen.
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Nach hinten lässt sich der Bildschirm um etwa 15 Grad neigen.

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Acer HN274H im Test - Rückansicht, wer will kann der Monitor auch an einer Wandhalterung abringen.
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Rückansicht, wer will kann der Monitor auch an einer Wandhalterung abringen.

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Acer HN274H im Test - Zwei zusätzlich HDMI--Anschlüsse an der Seite.
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Zwei zusätzlich HDMI--Anschlüsse an der Seite.

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Acer HN274H im Test - Strom- und Audio-Anschluss sowie je eine HDMI-, DVI- und VGA-Schnittstelle.
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Strom- und Audio-Anschluss sowie je eine HDMI-, DVI- und VGA-Schnittstelle.


Da Acer keine Angaben zum verbauten Panel macht, dürfte im HN274H eines der weit verbreiteten TN-Panel stecken. Die Hintergrundbeleuchtung übernehmen stromsparende Leuchtdioden.

Mit Hilfe von Nvidias 3D Vision-Technologie und seiner Bildrate von 120 Hertz erzeugt der HN274H ein 3D-Bild, das der Nutzer mit einer Shutterbrille betrachten kann. Im Test schwankte die Qualität des räumlichen Eindrucks stark, sie war allerdings nicht vom Monitor, sondern vom Ausgangsmaterial abhängig. Ist dieses gut, war auch der 3D-Effekt beeindruckend.

Sensortasten und eingeschränkte Ergonomie

Der Nutzer kann den HN274H nur wenige Grad nach vorne und etwa 15 Grad nach hinten neigen. Auf seinem Standfuß drehen oder in der Höhe verstellen lässt sich der Bildschirm nicht.

Einstellungen nimmt der Nutzer über fünf Sensorflächen an der unteren, rechten Vorderseite des HN274H vor. Damit diese eine Eingabe registrieren, muss der Anwender eher über sie wischen, als sie zu drücken. Das Bildschirmmenü erscheint zum Glück direkt über den Tasten und zeigt immer an, welche Funktion die Schaltflächen aktuell haben.

Schon mit dieser Hilfestellung erweist sich die Bedienung des HN274H als gewöhnungsbedürftig, ohne sie wäre sie wahrscheinlich nur schwer zu erledigen. Der Anwender kann bei dem Bildschirm neben Helligkeit und Kontrast unter anderem die Farbtemperatur, die Bildposition, den Fokus und den Takt verstellen. Acers vier voreingestellte Profile für unterschiedliche Anwendungszwecke und die Signalquelle wählt der Nutzer auch über eine Sensortaste aus.

Drei HDMI-Anschlüsse

Für einen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung verbraucht der Acer HN274H vergleichsweise viel Energie. Bei maximaler Helligkeit liegt der Strombedarf bei 41 Watt. Bei einer augenverträglichen Helligkeit von etwa 70 Prozent beträgt die Leistungsaufnahme 33 Watt und sinkt bei minimaler Beleuchtung auf 20 Watt ab.

Acer stattet den HN274H mit allen wichtigen Anschlüssen für die Bildübertragung aus. Neben je einer VGA- und DVI-Schnittstelle findet der Nutzer insgesamt drei HDMI-Schnittstellen vor. Der Lautsprecher des Monitors eignet sich nur für unauffällige Hintergrundberieselung und Systemgeräusche.

Acer legt dem HN274H eine Shutterbrille bei. Für die Anzeige von 3D-Bildern benötigt der Nutzer allerdings noch Nvidias Infrarot-Sendestation für 3D Vision und eine 3D-fähige Grafikkarte von Nvidia im Rechner.

Fazit: Unauffälliger 3D-Bildschirm

Der Acer HN274H erweist sich als ordentlicher, aber unspektakulärer 3D-Monitor. Die Bilddarstellung überzeugt - solange die Helligkeit nicht zu hoch gewählt ist - sowohl in 2D als auch in 3D. Die Bedienung erfordert ein wenig Eingewöhnung, die Ausstattung samt der vorhandenen Anschlüsse sollte den meisten Nutzern reichen.

Im Vergleich zu anderen 3D-Bildschirmen ist der HN274H vergleichsweise teuer. Die unverbindliche Preisempfehlung von Acer beträgt 599 Euro. Online-Händler unterbieten diesen Preis bisher nur geringfügig. Andere 3D-Bildschirme sind schon für 300 bis 400 Euro erhältlich, zum Beispiel der Benq XL2410T oder der mit Polarisationstechnik arbeitetende AOC e2352Phz.

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