Neue Roboter unter dem Funkturm

IFA 2011: Diese Staubsauger reinigen die Wohnung automatisch

Als Alternative zum klassischen Staubsauger dienen kleine flache Kehrmaschinen, die die Wohnung selbstständig säubern. Auf der IFA zeigen die Hersteller ihre neuen Roboter mit nützlichen Zusatzfunktionen. Ein Hersteller stellt auch eine interessante Erweiterung des klassischen Staubsaugers vor.

Die Staubsauger-Roboter arbeiten mit Infrarotsensoren, um sich in der Wohung zu orientieren und den Weg zurück zu einer Basisstation zu finden, die für die nötige Stromversorgung sorgt, wenn der Akku schlapp macht. Die Sensoren sind in der Lage, eine Karte der zu reinigenden Zimmer zu erstellen.

Auf diese Weise findet der Roboter immer den richtigen Weg zur nächsten Putzstelle und bahnt sich auch den Weg an Hindernissen vorbei. Häufig kommen zusätzlich Digitalkameras zum Einsatz, deren Bilder von Decken und Wänden der Orientierung dienen.

Die kleinen, meist rundlichen Roboter besitzen Bürsten zum Kehren in den eigenen vier Wänden. Damit sollen sie in der Lage sein, Schmutz und Staub auf vielen verschiedenen Fußbodenbelägen zu reinigen. Den Lärm, den die Geräte produzieren, kann man mit der Geräuschkulisse eines Föhns vergleichen.

Was die neuen Staubsauger-Roboter können, stellt netzwelt anhand der auf der IFA gezeigten Modelle kurz vor. Auch ein klassisches Modell mit einer intelligenten Erweiterung haben wir aufgenommen.  

iRobot: Roomba stellt neue 700er-Serie vor

Der US-amerikanische Hersteller iRobot ist ein Pionier im Markt für Staubsauger-Roboter. Auf der IFA stellt iRobot seine neue 700er-Serie als Nachfolger der 500er-Reihe vor.

iRobots Modell Roomba 770 kostet rund 550 Euro. (Bild: Screenshot)
iRobots Modell Roomba 770 kostet rund 550 Euro. (Bild: Screenshot)

Nach Angaben vom Hersteller sollen der Roomba 770 und 780 Staub besser erkennen können. Die Bedienung erfolgt mittels eines Touchpads, eine Kunststoff-Vorrichtung soll den möglichen Kontakt des Roboters mit Hindernissen abdämpfen.

Akustische und optische Sensoren kartieren den Raum zur Orientierung, Kameras kommen nicht zum Einsatz. Beide Modelle reinigen sowohl Teppichböden, Hartholz, Fliesen und Linoleum. Der Roomba 770 kostet im hauseigenen Shop rund 550 Euro, der Roomba 780 ist mit 630 Euro etwas teurer.


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