Fotosammlung im Netz
Link-Wink: Erinnerungen an das World Trade Center
Die Internetseite My_WTC hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem am 11.September 2001 zerstörten New Yorker World Trade Center ein ganz besonderes Denkmal zu setzen. Die Plattform sammelt persönliche Erinnerungsfotos, auf denen die Twin Tower noch im intakten Zustand zu sehen sind. Ganz bewusst wollen die Initiatoren Stefka Ammon und Robert Ziegler auf Bilder der Zerstörung verzichten.

Die Fotosammlung soll laut Angaben von Ammon und Ziegler die Aura und Bedeutung hinter dem architektonischen Bauwerk aus dem Blickwinkel von Touristen und Besuchern veranschaulichen. Auf dem Blog sollen daher Fotos - gesammelt aus aller Welt - gezeigt werden, die im Zeitraum zwischen dem 5. August 1966 und dem 10. September 2001 gemacht wurden. Alle Personen, die ein privates Erinnerungsfoto mit der Netzgemeinde teilen wollen, werden von den Initiatoren herzlich eingeladen dies zu tun.
Die bildende Künstlerin Stefka Ammon und der Grafik-Designer und Regie-Assistent Robert Ziegler betonen auf ihrem Blog, dass das Gebäude von dem Beginn seiner Konstruktion Ende der 1960er Jahre an bis hin zu seiner Fertigstellung in den 70ern und letztlich zu seiner Zerstörung vor bald zehn Jahren stets eine große Anziehungskraft besaß. Diese soll nun wieder aufleben - und gleichzeitig soll durch die Bilder gezeigt werden, wie eine symbolische Architektur ein Teil ganz persönlicher Erinnerungen und Erlebnisse werden kann.
My_WTC startete vor zwei Jahren
Das Projekt entstand laut Ammon vor zwei Jahren, als die beiden Initiatoren Fotos von sich selbst und dem World Trade Center fanden. Die Künstlerin beschrieb die Idee gegenüber netzwelt wie folgt: "Seit den Ereignissen des 11. September 2001 sieht man die Bilder mit ganz anderen Augen - mit Vorstellungen und Projektionen aufgeladen war das Gebäude jedoch schon vorher. Wir begannen mit der Recherche im Netz nach mehr Bildern und je mehr wir fanden, desto überzeugender wurde die Idee einer Bildersammlung".
Die gesammelten Fotos können in chronologischer Reihenfolge oder auch nach unterschiedlichen Blickwinkeln geordnet, zum Beispiel von der Brooklyn Bridge aus, betrachtet werden. Eingesendete Bilder dürfen nicht größer sein als fünf Megabyte und sollten in der bestmöglichen Auflösung übermittelt werden. Auf Wunsch sind zusätzliche Informationen wie der Grund der Reise zum World Trade Center oder besondere Eindrücke und ähnliches anfügbar. Andere Nutzer können zudem alle gezeigten Bilder kommentieren. Das Projekt soll bis Ende Dezember diesen Jahres laufen.
Eine ähnliche Fotosammlung findet sich im Netz auch zur dreifachen Katastrophe in Japan. Dieses Projekt wurde von Google initiiert und zeigt Bilder der betroffenen Regionen vor und nach dem Erdbeben. Eine detaillierte Beschreibung finden sie hier auf netzwelt, ebenso wie weitere Link-Winks.

Tsja liebe Leute die Trauer ist riesig manchen tut sie gut und manchen auch im Gedanken weit fern des Vergessen sein zulassen! Auch wie es in der Aktuellen Stunde heute berichtet wurde, einfach toll,...