Hardware von sechs Herstellern
IFA 2011: Neue DAB+-Empfänger im Überblick
Bessere Verbreitung, besserer Empfang, nützliche Zusatzinformationen - seit dem 1. September ringt der neue Digitalradio-Standard DAB+ um die Gunst der Hörer. Auf der IFA 2011 machen Hersteller die neue Technologie mit neuen Geräten schmackhaft.
DAB+ steht für Digital Audio Broadcasting plus. Mit der Erweiterung des DAB-Standards wollen die Rundfunkbetreiber und Gerätehersteller endlich das digitale Radio in Deutschland etablieren. Der Vorgänger-Standard DAB setzte sich hierzulande nur langsam durch, was unter anderem an dem fehlenden Programmangebot und dem Energiehunger der Receiver lag.
Rundfunkbetreiber und Hersteller stellen zur IFA 2011 die Vorteile von DAB+ in den Fokus: Bessere Qualität, mehr Radiostationen, keine Störungen beim Empfang und nützliche Display-Zusatzinformationen (Verkehr, Wetter, Nachrichten, Musik) sollen die Hörer von dem neuen Standard überzeugen. Die Hersteller bringen gleichzeitig zum Start einen Haufen neuer DAB+-Geräte auf den Markt. Netzwelt gibt einen Überblick.
Philips: große Vielfalt an Radiogeräten
Der niederländische Hersteller präsentiert gleich sieben DAB+-Geräte unter dem Funkturm - vom Hifi-System über portale Empfänger bis hin zum kleinen Radiowecker. Alle sind sowohl für DAB+ als auch UKW ausgerüstet.

Die Harmony Hifi-Systeme DCB8000 und DCB7005 bestehen aus Aluminium und besitzen auch ein Dock für Apples i-Geräte sowie ein CD-Laufwerk. Das Micro Music System DCB2070 kommt dagegen wie ein übergroße Dockingstation daher, bietet UKW- sowie DAB+-Empfang und ermöglicht auch die Wiedergabe von iPod, iPhone, iPad, MP3-Player oder CD.
Kleiner sind dagegen drei portable Radios - zwei davon, das portable Digitalradio AE9011 und das Pocket-Digitalradio DA9011, sind in Partnerschaft mit dem Fußballradio 90elf entstanden, das seine Live-Sendungen auch per DAB+ verbreitet.
Das Kofferradio AES5430 ist im Gegensatz zu den in weiß-grün designten 90elf-Modellen von Philips eher schlicht gehalten und besitzt ein größeres LCD-Display. Der Radiowecker AJB3553 kommt mit DAB+- und UKW-Empfang, zwei Weckzeiten und Senderspeicherplätzen daher.
Das Hifi-System DCB8000 ist ab Oktober für rund 630 Euro im Handel verfügbar, das DCB7005 wird im September für knapp 440 Euro ausgeliefert. Die 90elf-Radios von Philips gehen ebenfalls noch diesen Monat über die Ladentheke, das 90elf AE9011 kostet rund 90 Euro, das Pocket Digitalradio DA9011 knapp 75 Euro. Das AES5430 ist bereits für knapp 130 Euro zu haben, der Radiowecker AJB3552 für rund 100 Euro ebenso.

Unser Home-Entertainment-Redakteur Alexander Zollondz arbeitet an einem Artikel zu diesem Thema. Bis dahin findest du hier eventuell ein paar Anregungen: ...
wie komme ich an Frequenzen für DAB+?
Ich glaube auch nicht an diesen Standard. In Zukunft wird eh alles über Internet ausgestrahlt werden über welche Funkfrequenz ist mir dann letztendlich egal.
wie soll ich den kommentar verstehen? ukw als gefloppte technologie zu beschreiben ist schon verwunderlich...
Das sind ja Preise - ein letztes Aufbäumen einer gefloppten Technologie. In ein paar Jahren will doch selbst UKW keiner mehr, was soll denn der Quatsch?