Großreinemachen beim Suchmaschinenriesen
Google: Diesen zehn Projekten droht das Ende
Das US-amerikanische Unternehmen Google hat im firmeneigenen Blog bekanntgegeben, dass insgesamt zehn Online-Angebote verkleinert oder ganz gestrichen werden. Alan Eustace, Vize-Präsident von Google, gab als Grund für die Umstrukturierungen die im Herbst stattfindende Bilanzierung an.
Das erste Opfer der Streichungen ist "Aardvark". Die Plattform sollte das Suchen nach Antworten im Netz erleichtern. Besucher konnten alle möglichen Fragen stellen und sollten dann durch "Aardvark" die bestmögliche Antwort angezeigt bekommen, ohne sich selbst auf die Suche durch den Webseiten-Dschungel begeben zu müssen.
Einige Angebote schon diesen Monat offline
"Google Desktop" wird zum 14. September diesen Jahres offline gehen. Ziel des Projekt war es, Nutzern von überall Zugang auf ihre Daten zu verschaffen. Dies sei jedoch durch den Trend zur Speicherung in Cloud-Angeboten schon auf andere Weise Realität geworden und "Google Desktop" daher nicht mehr nötig. Nächster Punkt auf der schwarzen Liste ist "Google Fast Flip". Hier konnten Besucher durch viele verschiedene News-Seiten auf einen Blick scrollen. Dieses Projekt wird jedoch nicht komplett aufgegeben und soll laut Aussage des Unternehmens in anderer Weise weiterleben. Details dazu wurden auf dem Blog jedoch nicht genannt.
Viertes Ziel der Streichungen ist "Google Maps API für Flash", das Action Script-Entwicklern die Möglichkeit gibt, Google Maps in ihre Anwendungen zu integrieren. Zukünftig will sich das Unternehmen mehr auf JavaScript Maps APIv3 konzentrieren. Premium-Kunden sollen das Angebot aber weiterhin nutzen können. Ebenfalls eingestellt wird "Google Pack". Diese Funktion ermöglicht den Download verschiedener grundlegender Programme mit einem Klick - etwa des Mozilla Firefox oder des Adobe Readers gepaart mit diverser Google-Software wie Picasa und Co. Laut dem Unternehmen ist ein solcher Service nicht mehr nötig, da Web-Apps immer beliebter werden.


Der Suchmaschinen-Riese Google rückt von seiner hauseigenen Browser-Schnittstelle Gears ab. In Zukunft will sich das Unternehmen bei der Entwicklung seines Browsers Chrome wieder vollkommen auf den Webstandard HTML 5 konzentrieren.
Der Suchmaschinenbetreiber Google stellt die Unterstützung für den Internet Explorer 6 ein. Betroffen sind zunächst die Dienste Google Docs und Google Sites. Die Änderung tritt zum 1. März 2010 in Kraft. Nutzern älterer Browser fehlen künftig wichtige Funktionen dieser Dienste.
Der Suchmaschinenanbieter Google hat den Dienst "Sidewiki" gestartet, mit dem Nutzer Webseiten direkt im Browser kommentieren können. Zur Nutzung des Service ist Googles Toolbar Pflicht, Verfasser benötigen außerdem ein Google-Konto.
Der Suchmaschinen-Anbieter Google zeigt sich im Streit mit amerikanischen Zeitungsverlegern kompromissbereit: Verleger können ab sofort den Zugang zu kostenpflichtigen Nachrichtenangeboten über "Google News" begrenzen.
Google Apps bekommt Zuwachs: Mit Apps Marketplace können auch Dritthersteller ihre Software anbieten. Das Angebot ist für Unternehmen gedacht, die beim Einsatz der Software Geld sparen und sich nicht um Updates und Server kümmern wollen.
Bei Google geht es auch 2012 weiter mit dem großen Frühjahrsputz. Der Suchmaschinenriese gab erneut das Ende einiger Dienste bekannt, ein Angebot lebt als Open-Source-Projekt weiter.
Der Google+-Vorgänger Buzz wird in Kürze offline gehen. Der Suchmaschinenanbieter gab bekannt, Buzz und fünf weitere Online-Dienste zu streichen. Ziel der Kürzungen sind auch bestimmte Funktionen von iGoogle.




