Ins Ziel gesprengt
Im Kurztest: iBlast Moki 2
Eine Bande bunter Knuddelkreaturen zum Ausgang eines Hindernisparcours lotsen - das ist spätestens seit dem Knobelklassiker "Lemmings" nichts Neues mehr. Weil besonders auf Apples Daddel-Geräten fingerfreundliche Grübelkonzepte hoch im Kurs stehen, begegnet man dem altehrwürdigen "Lemmings"-Mechanismus immer häufiger - zuletzt in "iBlast Moki 2", das den prominenten Gehirnzellen-Exkurs besonders kreativ neu interpretiert.
Um die wild über eine bilderbuchartige Märchenwelt verstreuten Moki-Kuscheltiere wieder nach Hause zu bringen, soll man sie 90 Level lang in einen roten Dimensionsstrudel bugsieren. Weil die kugelrunden Wesen aber weder besonders beweglich besonders noch helle sind, muss man ein bisschen nachhelfen - und zwar indem man unterschiedliche Bombensorten platziert.
Sprengkörper, die nach der Explosion Beschleunigungsflächen bilden. Sprengkörper, die passierende Mokis abprallen lassen. Sprengkörper, die grünen Superkleber hinterlassen. Und solche, die einfach in die Luft gehen: All diese bunten Bomben zieht man - so lange der Vorrat reicht - vom Kawumm-Reservoir am rechten Bildrand durch simples Fingerwischen an die gewünschte Stelle im Level. Dann gegebenenfalls nur noch für jede Bombe die Zündungs-Verzögerung einstellen, und schon kann es losgehen: Die kleinen Kugelwesen preschen dem Versuchsaufbau folgend mit Karacho über vom Spieler platzierte Rampen, fliegen durch die Luft oder bleiben mithilfe der grünen Klebeflächen an beweglichen Mechanismen wie Rädern oder Hochseilbahnen hängen.
Video: iBlast Moki 2
Wer durch viel Experimentieren das richtige Timing und die perfekten Sprengpositionen austüftelt, der schaut seinen Blob-Kreaturen dabei zu, wie sie alle auf einen Rutsch im Dimensionsloch verschwinden und die rettende Heimreise antreten. Doch Obacht: Nachzügler werden nicht geduldet und führen unweigerlich zur Wiederholung!
Im Test: iBlast Moki 2
Farbexplosion: In "iBlast Moki 2" müssen kleine niedliche Kreaturen ins Ziel gesprengt werden. (Bild: Godzilab)
Timing ist alles: Die Zünder der Bomben lassen sich präzise einstellen. (Bild: Godzilab)
Die Mokis sprengen sich durch die unterschiedlichsten Welten. (Bild: Godzilab)
Die kleinen roten Kreaturen müssen in den großen roten Lichtstrudel. Das "Wie?" liegt beim Spieler. (Bild: Godzilab)
Wiederholungswürdig ist aber vor allem das Spiel an sich: Die pfiffige Kombination aus physikalisch getriebener Knobelei, launigem Herumprobieren und kunterbunter Bonbongrafik ist für jeden iOS-Gamer mit Denkspiel-Ambitionen Pflicht - zumal "iBlast Mokis 2" auch noch über einen phänomenal handlichen und flexiblen Level-Editor verfügt.
Datenblatt
| iBlast Moki 2 | |
| Spielname | iBlast Moki 2 |
| Hersteller | Godzilab |
| Vertrieb | Apple |
| Genre | Puzzle / Quiz |
| Erhältlich ab | 24.08.2011 |
| Preis | ca. 2,40 Euro |
| EAN Code | 1234567890123 |
| Schwierigkeit | Für Einsteiger und Fortgeschrittene |
| Alter | ab 0 Jahren |
| Multiplayer | nein |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | gut |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | gut |
| Bewertung Spielspass | sehr gut |
| Bewertung Gesamt | sehr gut |
| System | iPhone/iPod Touch |
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