3D überall, Verschmelzung von Internet und TV

IFA 2011: Die Fernseher-Trends im Überblick

Dreidimensionales Fernsehen ist keine Eintagsfliege: Fast alle Hersteller haben auf der IFA Geräte für die dritte Dimension am Start. Daneben dominiert die Verschmelzung von Fernsehen und Internet als zentrales Thema. Netzwelt wirft einen Blick auf die neuesten Flachbildfernseher der Hersteller.

Wie werden "wir" in Zukunft fernsehen? Wer über die IFA geht, wird davon schnell eine Vorstellung bekommen: dreidimensional. Kaum ein Hersteller, der den Anschluss an die dritte Dimension verpassen möchte. Selbst die sonst eher scheuen deutschen Hersteller Loewe und Metz sind mittlerweile im Rennen dabei.

Unklar ist, welche Technik sich im 3D-Fieber zum Betrachten von dreidimensionalen Bildern durchsetzen wird: Polfilter- oder Shutter-Technik. Es geht aber auch ganz ohne Brille, dank einer speziellen Folientechnik für LCD-Displays, wie einige Hersteller auf der IFA zeigen.

Neuer Videotext

Neben 3D ist die die Verschmelzung von Internet und TV zentrales Thema im TV-Bereich auf der IFA. Dazu gehören Experimente mit Android analog zu Google TV, verbesserte App-Plattformen für den Zugriff aufs Web und die Integration von HbbTV, den Nachfolger des Videotextes, der einen web-ähnlichen und schnellen Zugriff auf Zusatzinformationen zum laufenden Programm ermöglicht.

Philips: Neues Lineup an 3D-TVs

Philips hat überarbeitete Fernseher für die dritte Dimension zum Funkturm gebracht. Die LED-TVs der 9000- und 8000er-Serie und das Breitbild-Display Cinema 21:9 Latinum nutzen dabei die aktive Shutter-Technologie, um den stereoskopischen Seheindruck zu erzeugen. Philips nennt die Technik 3D Max.

Überall Fernseher: Philips zeigt sein neues 3D-Lineup. (Bild: netzwelt)
Überall Fernseher: Philips zeigt sein neues 3D-Lineup. (Bild: netzwelt)

Alternativ setzt der Hersteller aber auf die Polfiltertechnik, die bei Philips Easy 3D heißt und in den LED-TVs der 7000er-Serie, der DesignLine Edge-Serie und dem neuen Cinema 21:9 Gold-Display zum Einsatz kommt. 

Die Preise für Geräte der neuen 9000- und 8000er-Serien reichen von rund 1.000 Euro für den 32PFL7606K bis hin zu 2.500 Euro für das Top-Modell 46PFL9706K. Die Geräte sind entweder bereits verfügbar oder erscheinen noch in diesem Monat. Das Cinema 21:9 Latinum-Gerät kostet dagegen knapp 4.200 Euro und wird ebenfalls noch in diesem Monat ausgeliefert. 

Die Geräte der DesignLine-Serie sind in den Bildschirmgrößen 32 und 42 Zoll erhältlich, kosten zwischen knapp 1.200 und 1.400 Euro und sind ab sofort verfügbar. Die Preise für Fernseher der 7000er-Serie liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro; sie sind ebenfalls schon auf dem Markt. Das gilt auch für den Cinema 21:9 Gold-TV, der mit rund 2.200 Euro zu Buche schlägt.


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