Panasonics Blu-ray-Player-Flaggschiff
Panasonic DMP-BDT 310: Hochwertiger Blu-ray-Player im Test
Mit dem DMP-BDT 310 hat Panasonic einen Top-Player am Start, der das ebenfalls 3D-fähige Vorjahresmodell BDT 300 ablöst. Wie sich der unauffällig wirkende Player im Praxistest schlägt, verrät der folgende Testbericht.

Inhaltsverzeichnis
- 1Design und Ausstattung
- 2Handhabung und Stromverbrauch
- 3Klangqualität
- 4Bildqualität
- 5Fazit
Design und Ausstattung
Obwohl der Panasonic DMP-BDT 310 vor lauter Ausstattung fast platzt, sieht er sehr flach und zierlich aus. Mit Abmessungen von gerade einmal 3,5 x 43 x 18,8 cm (H x B x T) passt er in die allermeisten Regale oder lässt sich dezent irgendwo verstecken. Als Besonderheit weist der Player einen zweiten HDMI-Ausgang auf, der auch schon seinen Vorgänger, den DMP-BDT 300, auszeichnete.
Damit wird es möglich, zwei verschiedene Displays oder Beamer anzusteuern. Alternativ kann auch der Ton über den zweiten HDMI-Ausgang ausgegeben werden, wodurch auch ältere AV-Receiver ohne Bitstream-Ton versorgt werden können. Das Bildsignal läuft derweil vom anderen HDMI-Ausgang über ein weiteres Kabel direkt in den Fernseher beziehungsweise Projektor.
Aber auch die siebenfachen Bildregler können sich sehen lassen, eine 2D-zu-3D-Konvertierungsfunktion befindet sich ebenfalls an Bord. Im 3D-Menü kann zwischen den Varianten "Nebeneinander" und "2D nach 3D" gewählt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Entfernungsebene feinstufig nach hinten oder nach vorne zu verlagern. Besonders eindrucksvoll fand netzwelt das Aussehen von echten 3D-Fotos im MPO-Format.
Im DLNA-Netzwerk kann der Player neben Musik und Fotos auch Videos in den Formaten AVCHD, MPEG und MKV wiedergeben. Ins Internet kann er selbstverständlich auch: Über Panasonics Viera-Cast-Dienst stehen über 15 Angebote zur Verfügung - zum Beispiel YouTube oder Twitter.

Auch Bildschirmtelefonate sind möglich, sofern der Nutzer über eine optional erhältliche USB-Kamera verfügt. Ein Kartenleser ist ebenfalls an Bord, er nimmt bis zu 64 GB große SD-XC-Karten entgegen. An Formaten akzeptiert er allerdings nur Fotos und AVCHD-Videos.
