Toshiba 55ZL2G zum Weihnachtsgeschäft erhältlich
IFA 2011: 55 Zoll großer 3D-Fernseher ohne Brille von Toshiba
Der japanische Konzern Toshiba hat auf der IFA in Berlin einen 3D-Fernseher präsentiert, der ohne die obligatorische Brille auskommen soll. Der 55ZL2G hat einen Bildschirm in 55 Zoll-Größe und verfügt über eine Quad-Full HD-Auflösung von 3.840 x 2160 Pixeln. Netzwelt konnte die Qualität der 3D-Darstellung in einem Kurztest auf der IFA begutachten.

Toshibas Ingenieure haben für die Realisierung des 3D-Fernsehens ohne zusätzliche Hilfsmittel eine Technik entwickelt, die stereoskopische Bilder aus zahlreichen Blickwinkeln erzeugt. Der Fernseher überträgt dadurch gleichzeitig getrennte Perspektiven für das linke und das rechte Auge, die dann im Gehirn des Betrachters zu einem Bild verschmelzen und den dreidimensionalen Eindruck entstehen lassen.
Mehrere Personen können gleichzeitig 3D sehen
Die sogenannte "Cevo-Engine", eine Multi-Prozessorplattform auf der die Bildtechnik basiert, erzeugt neun unterschiedliche Perspektiven, die durch speziell angefertigte Miniaturlinsen auf diverse Sitzpositionen im Raum gerichtet werden. Dadurch sollen mehrere Personen gleichzeitig das 3D-Erlebnis teilen können, selbst wenn sie sich zwischendurch umsetzen. Dies ermöglicht laut Toshiba die im Fernseher integrierte Gesichtserkennung, die die Bildübertragung für den Betrachter optimieren soll.
Auf dem Fernseher können zusätzlich auch zweidimensionale Programme gesehen werden, die von der "Resolution+"-Technik in die höhere Auflösung des Geräts hochgerechnet werden sollen. Darüber hinaus sei es möglich, dass Anwender eigene Profile anlegen und das TV-Gerät für unterschiedliche Personen individuell konfigurieren. Toshiba gibt zudem an, dass Smart-TV-Funktionen die Möglichkeit bieten, auf Online-Dienstleistungen wie "Toshiba Places" und "USB-Recording" zuzugreifen. Mit einem Smartphone soll die Steuerung des Fernsehers ebenso von unterwegs möglich sein.
Erste Eindrücke im netzwelt-Kurztest
Interessierte werden sich freuen, das 3D-Gerät noch vor Weihnachten in den Läden zu finden. Allerdings hat netzwelt in einem ersten Kurztest auf der IFA festgestellt, dass die 3D-Optik nicht auf Anhieb überzeugen kann. Im Vergleich zu einem Fernseher mit zusätzlicher Shutter-Brille ist der dreidimensionale Effekt als sehr viel geringer einzustufen.







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insgesamt 1 BeitragUnd was passiert dann wenn man das licht ausmacht ??? funktioniert die Gesichts erkennung dann noch.