Instant Messenger für MSN, ICQ, Google Talk und Co.

Pidgin 2.19: Der Linux-Messenger im Windows-Einsatz

Instant Messaging (IM) war einmal einer der wichtigsten Trends im Web, die Firma ICQ wurde für ihre Millionen aktiven Anwender in Branchenkreisen gefeiert. Heute sieht es für das klassische IM eher schlecht aus, da soziale Netzwerke - insbesondere Facebook und Twitter - den gewohnten Diensten das Wasser abgraben. Wer beide Welten miteinander verbinden möchte, sollte sich Pidgin ansehen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Systemanforderungen
  2. 2Netzwerk und Bedienung
  3. 3Buddy-Alarm und Plugins
  4. 4Fazit
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Systemanforderungen

Die aktuelle Version von Pidgin trägt die Nummer 2.10. Das Programm ist Bestandteil der meisten Linux-Distributionen, sodass es etwa unter Ubuntu über das Software Center und in openSUSE mit Hilfe von Yast sehr leicht installiert werden kann. Sofern noch nicht vorhanden, löst die Paketverwaltung automatisch die Abhängigkeiten zur GTK-Bibliothek auf, die auch als Grundlage für den Gnome-Desktop dient. Für den Einsatz unter Windows ist mindestens Windows XP mit Service Pack 3 erforderlich, auch unter Windows 7 64-Bit läuft die Anwendung problemlos. Sogar eine angepasste Pidgin-Version für Mac OS X existiert.

Für Microsoft Windows haben die Entwickler einen praktischen Setup-Assistenten bereitgestellt. Häufig ist aber nicht das Standard-Paket die beste Wahl, sondern der sogenannte Offline Installer: Er beinhaltet alle erforderlichen GTK-Komponenten, sodass bei der Einrichtung keine zusätzlichen Dateien mehr geladen werden müssen. Die Installation von Pidgin 2.10 verschlingt insgesamt circa 30 Megabyte auf der Festplatte.

Die Einrichtung von Pidgin und GTK erledigt ein praktischer Setup-Assistent. (Bild: Netzwelt)
Die Einrichtung von Pidgin und GTK erledigt ein praktischer Setup-Assistent. (Bild: Screenshot)

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