Interessantes Konzept
Aufgeklappt: Sony Tablet P im Kurztest
"Es ist nicht wichtig, wer als erster mit einem Tablet auf den Markt kommt, sondern wer mit dem besten Tablet auf dem Markt kommt", sagte Sony-Chef Sir Howard Stringer bei der Vorstellung der Sony-Tablets S und P - markige Worte. Ob das Sony Tablet P das beste Tablet auf den Markt ist, wird dieser Kurztest noch nicht beantworten können. Fest steht jedoch: Das Gerät ist interessanter als manch andere Tablet-Neuheit auf der IFA.
Inhaltsverzeichnis
- 1Doppel-Display-Konzept mit Schwächen
- 2Typische Honeycomb-Probleme
- 3Technisch ebenbürtig
- 4Fazit und Einordnung
Denn Sony wählt einen ungewöhnlichen Formfaktor und ein eigenwilliges Konzept. Im Tablet-Bereich sind derzeit Bildschirm-Größen zwischen 7 und 10 Zoll üblich. Das Sony Tablet P misst aber nur 5,5 Zoll. In dieser Größenordnung hat bislang nur Dell mit dem Streak ein Tablet im Angebot, dass mittlerweile durch ein 7-Zoll-Modell ersetzt wurde. Sony glaubt trotz des kleinen Displays an einen erfolgreichen Marktstart des Tablet P. Denn schließlich bietet dieses gleich zwei 5,5 Zoll-Displays, die sich um bis zu 180 Grad umklappen lassen, so dass der Nutzer bei Bedarf praktisch ein 11 Zoll-Tablet-Display in der Hand hat: Genug Platz, um Webseiten und Dokumente wie am Computer zu lesen - sagt Sony.
Doppel-Display-Konzept mit Schwächen
In der Praxis stört aber ein mehrere Zentimeter dicker Rand zwischen beiden Displays das Lese- und Surfvergnügen und beim Ausprobieren kam der Wunsch auf, die Anzeige der Displays beliebig konfigurieren zu können, etwa einen Screen abzuschalten und Webseiten nur auf einen Bildschirm anzeigen zu lassen. Dies ist derzeit aber nur bei bestimmten Apps, etwa Kalender, oder im E-Mail-Client möglich. Eine Ausdehnung auf weitere Apps ist laut Aussage eines Sony-Mitarbeiters am Stand derzeit nicht geplant. Dabei würde dies viele interessante Möglichkeiten eröffnen, etwa "echtes Multitasking": Ein Display zeigt die Lieblings-Webseite, auf dem anderen ist gerade die E-Mail-App geöffnet.
Sony Tablet P
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Bild vergrößern Sonys Tablet P bietet zwei 5,5 Zoll große klappbare Touchscreens. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Beim Surfen stört der schwarze Balken zwischen beiden Displays. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Mit virtueller Tastatur wird das Tablet P zum "Netbook-Killer". (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Dank PlayStation-Zertifizierung ist das Tablet P auch als Handheld nutzbar. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Die SMS-App lässt auf eine Telefon-Funktion hoffen. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Anschlüsse und Lautstärke-Regler an der Gehäuse-Seite lassen sich nur schwer erreichen. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Das Tablet P zusammengeklappt. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Die Displays lassen sich um 180 Grad klappen. (Bild: netzwelt)
Wirklich nützlich ist der Dual-Screen also derzeit nur bei manchen Apps. So verwandelt sich der untere Bildschirm beim Spielen von Crash Bandicoot beispielsweise in einen virtuellen PlayStation-Controller und macht das Tablet P zum vollwertigen Handheld. Die Steuerung ist hier deutlich besser gelungen als bei anderen virtuellen Controllern. Ebenso ist das Tablet P als Netbook-Ersatz nutzbar, wenn das untere Display sich beim Schreiben in eine virtuelle Tastatur verwandelt. Allerdings ist auch in diesen Apps die funktionelle Display-Aufteilung nicht immer konsequent umgesetzt: Die Schulter-Tasten des virtuellen PlayStation-Controller wurden bei Crash Bandicoot beispielsweise auf dem oberen Display angezeigt.


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Beiträge
insgesamt 2 Beiträgedas gerät wird untergehen wenn es soviel support von sony gibt wie für das xperia play. warum keine schultertasten? für playstation spiele wäre das doch geradezu ideal. und was ist mit dem preis los? 600€? ich...
Rechnen bitte! Zwei Displays a 5,5 Zoll ergeben nicht einen mit 11 Zoll, es geht hier um die Diagonale!