Capture One 6: Bildbearbeitung speziell für RAW- und HDR-Fotos

Einfache Konfiguration

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Die Installation von Capture One ist denkbar einfach: Unter Microsoft Windows erledigt das ein komfortabler Setup-Assistent, unter Mac OS X muss lediglich die Software aus dem .dmg-Archiv in den Programmordner kopiert werden. Auf beiden Plattformen kann die Anwendung sofort ohne Neustart des Systems eingesetzt werden. Beim ersten Start muss der Anwender zuerst die Lizenzbedingungen bestätigen, bis Capture One nach der erworbenen Lizenz fragt: Sowohl Capture One Pro 6 als auch die Express-Variante und Capture One DB befinden sich in einer einzigen Programmdatei, die nur in Abhängigkeit von der Lizenznummer die jeweiligen Funktionen freischaltet. Für Nutzer, die zunächst Capture One Express erwerben und später ein Upgrade kaufen möchten, ist das sehr angenehm - sie müssen die Applikation nicht neu installieren.

Auf den ersten Blick erinnert Capture One stark an Lightroom und andere RAW-Konverter: Die Oberfläche ist ganz in Grau-/Schwarz-Tönen gehalten. Dennoch heben sich die Symbole durch die Farbgebung in den Tönen Orange und Grau ausreichend von den umliegenden Elementen ab, sodass ein recht hoher Kontrast für ermüdungsfreies Arbeiten entsteht.

Das Hauptfenster von Capture One 6.2 gliedert sich in drei Bereiche: Oben befindet sich neben der Menü- auch eine Werkzeugleiste, über die ein schneller Zugriff auf regelmäßig genutzte Funktionen möglich ist. Die Symbole sind in sogenannte Werkzeugregister gegliedert, mit denen Nutzer zusammengehörige Objekte gliedern können. Zu sogenannten Cursorwerkzeugen existieren neben dem Standard-Werkzeug noch weitere Varianten, die sich durch einen Klick oder über frei konfigurierbare Tastenkombinationen auswählen lassen (Einstellung im Bearbeiten- respektive Capture-One-Menü).

Mit der Fokus-Funktion lassen sich Bilder im Detail betrachten. (Bild: Netzwelt)
Mit der Fokus-Funktion lassen sich Bilder im Detail betrachten. (Bild: netzwelt)

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