Mindmapping im Browser mit MindMeister

MindMeister: Gedächtniskarten im Browser

Es gibt nur wenige Firmen, die ihre Branche so beherrschen wie Mindjet: Der MindManager gilt für die professionelle Erstellung von Gedächtniskarten als alternativlos, lediglich der Lizenzpreis schreckt einige Nutzer ab. Bald könnte es mit der Dominanz der US-Firma vorbei sein. Denn immer mehr Software wandert in die Cloud und mit MindMeister gibt es nun auch eine konkurrenzfähige Lösung für Gedächtniskarten.

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MindMeister ist eine Anwendung für Gedächtniskarten, die komplett im Browser läuft. (Bild: Netzwelt)
MindMeister ist eine Anwendung für Gedächtniskarten, die komplett im Browser läuft. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Zweite Version
  2. 2Die Anmeldung
  3. 3Schönes Design
  4. 4Zusammenarbeit
  5. 5Fazit
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Zweite Version

MindMeister ist schon seit Mai 2007 im Netz verfügbar, erst jetzt haben die Entwickler der MeisterLabs aber einen entscheidenden Sprung nach vorn gemacht und die neue Version der Anwendung freigegeben. Im Vergleich zur letzten Version wurde MindMeister massiv überarbeitet und setzt jetzt ausschließlich auf die Technologien HTML 5 und CSS 3, sodass die Software prinzipiell in jedem modernen Browser (Firefox 3.5, Internet Explorer 8, Safari 5 oder neuer) funktioniert. Andere Programme für die Erstellung von Gedächtniskarten setzen weiterhin auf Flash, sodass sie auf mobilen Endgeräten ohne Adobe Flash Player nicht verfügbar sind. MindMeister punktet hier, weil es auf Computer und Tablet identisch aussieht.

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Die Anmeldung

MindMeister ist nicht kostenlos: Bei der Registrierung bietet der Betreiber MindMeister Personal für 4,99 Dollar im Monat als günstigste Variante an, in der die wichtigsten Funktionen gebündelt sind und die Zahl der in der Cloud gespeicherten Gedächtniskarten nicht beschränkt ist. Die Pro-Fassung (9,99 Dollar im Monat) bietet darüber hinaus mehr Export-Formate, individuelle Designs und eine Statistik-Funktion. Für den Einsatz im geschäftlichen Umfeld gibt es ein Business-Paket (19,99 Dollar) mit automatischen Backups und einigen anderen Extras. Alle drei Pakete können Neukunden dreißig Tage lang kostenlos testen.

In MindMeister lassen sich beliebig viele Gedächtniskarten (und Ordner) verwalten. (Bild: Netzwelt)
In MindMeister lassen sich beliebig viele Gedächtniskarten (und Ordner) verwalten. (Bild: netzwelt)

Für Anwender, die nur geringe Ansprüche an den Funktionsumfang haben und mit maximal drei Mindmaps im Browser zurechtkommen, genügt die Basis-Variante von MindMeister. Sie ist am Ende der Registrierung versteckt und verursacht keine monatliche Kosten, eine Exportfunktion fehlt hier aber völlig. Die Anmeldung selbst ist in wenigen Minuten erledigt: MindMeister fragt neben den persönlichen Daten wie Name und der Anschrift lediglich noch die Rechungs- und Zahlungsinformationen ab. Neben Kreditkarten können Nutzer das MindMeister-Abonnement auch per PayPal bezahlen, was für hiesige Nutzer sehr praktisch ist.

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