Hardware erscheint Ende September

Zeichengerät Inkling: Wacom bringt Digitalstift ohne Grafiktablett

Wacom bringt mit dem Inkling zum ersten Mal einen Tablett-unabhängigen Digitalstift heraus. In der Vergangenheit hatte sich das japanische Unternehmen vor allem auf die Herstellung von Grafiktabletts konzentriert und nur für diese Digitalstifte produziert. Der neue Inkling ist nun das erste komplett unabhängige Produkt des Hauses.

Der "Wacom Inkling" soll Zeichnern ermöglichen in mehr Ebenen zu skizzieren (Bild: Wacom)
Der Wacom Inkling soll Zeichnern ermöglichen, in mehr Ebenen zu skizzieren (Bild: Wacom)
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Zuvor hatte das Unternehmen bereits mit dem Bamboo Stylus einen Digitalstift herausgebracht, der exklusiv für Apples iPad entwickelt wurde. Der neue Inkling ist nun auf gar keine elektronische Unterlage mehr angewiesen. Nutzer können mit dem Stift schreiben genauso wie zeichnen und die Daten anschließend in ihren Rechner einlesen.

Ein Akku versorgt den Stift mit Strom

Der Wacom Inkling verfügt genauso wie sein Empfänger über einen kleinen Akku. Beide können in einem speziellen Ladegerät aufgeladen werden. Dieses ist im Lieferumfang enthalten und muss zum Aufladen über ein USB-Kabel mit einer Stromquelle verbunden werden. Die Übermittlung der Stift-Daten vollzieht der Empfänger via Infrarot und Ultraschall. Die gesammelten Informationen werden per USB-Kabel an das Endgerät übertragen. 

Im Vergleich zu anderen Stiften für die Digitalisierung von Geschriebenem oder Gezeichnetem kann Wacoms Inkling mehrere Zeichenebenen unterscheiden. Der Stift erkennt, wie stark der Nutzer auf das Papier drückt und soll über 1.000 Stufen differenzieren können. Auch diese werden von dem Empfänger, der am Zeichen- bzw. Schreibpapier befestigt werden kann, gespeichert. Die Zeichenebenen lassen sich zudem über eine Taste direkt am Stift individuell konfigurieren.

Der Inkling soll tausende Zeichenebenen erkennen

Eine Software, die die Daten in Windows oder OS X ausliest, wird ebenfalls mitgeliefert. Bearbeitet werden können die Zeichnungen dann mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop, Illustrator (CS3 und höhere Versionen), Autodesk SketchBook Pro oder SketchBook Designer (2011). Es werden Vektorgrafik- genauso wie Bitmapgrafikformate unterstützt.

Wacoms Inkling kann bereits für den offiziellen Verkaufsstart am 30. September dieses Jahres vorbestellt werden. Der Preis ist im firmeneigenen Online-Shop mit knapp 170 Euro angegeben. Details zu weiteren Digitalstiften von anderen Herstellern, wie beispielsweise den Iris notes 1.0, finden Sie auf netzwelt.

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