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Dynaudio Sub 250 Compact: Kleiner Subwoofer im Test

Nicht jeder Subwoofer eignet sich für jeden Raum - das wird auch beim Dynaudio Sub 250 Compact deutlich: Der kleine, 950 Euro teure Däne spielt in kleinen Zimmern wunderbar auf, geht in großen aber unter. Ein Praxistest mit Kinosoundtracks und Stereomusik. 

Der Dynaudio kann das Eingangssignal an einen zweiten Subwoofer weiterleiten. (Bild: netzwelt)
Der Dynaudio kann das Eingangssignal an einen zweiten Subwoofer weiterleiten. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design und Technik
  2. 2Klangqualität
  3. 3Fazit: Präzisionsgerät
Klein, kompakt, aber auch ganz schön teuer: Der Dynaudio Sub 250 Compact=
Klein, kompakt, aber auch ganz schön teuer: Der Dynaudio Sub 250 Compact liegt bei 950 Euro. (Bild: netzwelt)
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Design und Technik

"Putzig" mag für einen Subwoofer vielleicht nicht die richtige Bezeichnung sein, aber in diesem Fall trifft sie es ganz gut: Mit 27 x 26,7 x 31 cm (H x B x T) zählt das Testexemplar aus Dänemark zu den kompaktesten Subs, die je ihren Weg in die Redaktion gefunden haben.

Auch beim Gewicht geht der Dynaudio eigene Wege: Wo andere Tiefbasskollegen gern mal 15 bis 20 Kilo auf die Waage wuchten, zeigt diese im Fall des Sub 250 Compact gerade mal 6,7 Kilogramm an. Kenner wissen, wie schwierig es ist, einen leichten und kleinen Subwoofer zu bauen, der sich wie ein großes Exemplar anhören soll.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Dänen einen Tieftöner mit MSP-Konus aus Magnesium-Silicat-Polymer entwickelt. Die Membran ist für einen Subwoofer erstaunlich leicht, aber trotzdem sehr steif. Dazu trägt auch die mit 100 Millimetern Durchmesser besonders große und leichte Aluminium-Schwingspule bei. 

Im Inneren schlummert eine 200-Watt-Endstufe, die wenig Verlustleistung produziert und deshalb mit einem winzigen Kühlkörper auskommt. Auf seiner Rückseite glänzt der Sub 250 Compact neben ungeregelten LFE-Ein- und Ausgängen auch noch mit zwei Paar voll regelbaren Stereobuchsen.

Neben dem Stereoeingang mit zwischen 50 und 150 Hertz einstellbarem Tiefpass kann der Däne am Stereoausgang, der über einen schaltbaren Hochpass verfügt, im Bass gefilterte Stereosignale an aktive Satellitenboxen ausgeben. Noch ein paar Worte zur Verarbeitung und zu den Farben: Das sauber verarbeitete MDF-Gehäuse des Dynaudio Sub 250 Compact ziert eine Hochglanzlackierung in Schwarz oder Weiß. 

Klangqualität

Nachdem der kompakte Basswürfel eine gewisse Einspielzeit hinter sich gebracht hatte, musste er sich im 40 Quadratmeter großen Hörraum von netzwelt beweisen. Die Testredakteure staunen nicht schlecht, als sie eine untere Grenzfrequenz von 29 Hertz messen - erstaunlich, angesichts der Größe des Subs. Aufgrund der geschlossenen Bauweise stehen sogar tiefste Bässe bis 20 Hertz stabil und kaum ortbar im Raum, weil keinerlei Störgeräusche dabei auftreten.

Geht der Nutzer bis an die Grenzen des Subwoofers, deuten leichte Oberwellen dezent das Ende der Belastbarkeit bei tiefsten Tönen an. Aus diesem Grund eignet sich der Sub 250 Compact am besten für kleine oder mittelgroße Räume, da er dort nicht permanent an seine Belastbarkeitsgrenzen gehen muss und so auch die heftigsten Tiefbassgewitter in den Griff bekommt.

Allerdings machte netzwelt die Erfahrung, dass der Dynaudio nicht unbedingt bei Actionfilm-Gewittern seine beste Seite zeigt, sondern eher bei klangstarker Musik, etwa bei "Legends Of Jazz With Ramsey Lewis" im lupenreinen Dolby-True-HD-Gewand. Hier wirkt beispielsweise der gezupfte Kontrabass in "They Can’t Take That Away From Me" extrem flink und feinfühlig - das schaffen nur wenige Tiefbass-Konkurrenten derart luftig und souverän.

Besonders die oberen Basstöne des Naturinstruments lassen feine Modulationen hörbar werden, die schwerere Membranen schon mal ein wenig verschlucken. Deshalb bleibt kaum ein Wunsch offen, abgesehen von den geringen Pegelreserven. 

Fazit: Präzisionsgerät

Obwohl der Dynaudio Sub 250 Compact eher zierlich aussieht, hat er es faustdick hinter der Membran - vor allem seine lebendige und saubere Basswiedergabe begeistert. Am besten eignet sich der Däne für kleine bis mittelgroße Wohnzimmer, wo er die meisten großen Subwoofer hinter sich lässt. Für große Räume ist er hingegen nur bedingt tauglich. Weitere Testberichte und News zum Thema Subwoofer und Heimkino finden Sie auf netzwelt. 

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