Traumhafter Tiefgang

Canton Sub 12: Subwoofer mit Passivmembran im Test

Tiefbässe sind ein wichtiger Bestandteil des perfekten Heimkino-Erlebnisses. Wenn es mächtig scheppert und kracht, fühlt sich der Filmfan am wohlsten in seiner Haut. Da ist die Wahl des richtigen Subwoofers von elementarer Bedeutung. Wie viel Gänsehaut der neue Canton Sub 12 verursacht, erfahren Sie im folgenden Testbericht. 

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung und Technik
  2. 2Hörtest
  3. 3Fazit: Wuchtige Wunderkiste
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Ausstattung und Technik

Das kommt nicht besonders oft vor: ein Subwoofer mit Passivmembran. Sie sitzt unsichtbar auf der Unterseite und um sie zu erkennen, müsste der Nutzer schon auf die Knie gehen und den Kopf auf den Boden legen.

Der Einsatz einer Passivmembran ist viel aufwendiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist - einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr. Der Vorteil einer Passivmembran liegt darin, dass sie weniger Geräusche produziertals schwingende Luft. Außerdem kann sie den Membranhub des aktiven Treibers im subsonischen Bereich besser dämpfen.

Doch das ist noch nicht alles an technischen Besonderheiten: Cantons Entwickler bauten eine effektive Soft-Clipping-Schaltung ein, die selektiv in zwei Frequenzbändern ihre Arbeit verrichtet. Ein DSP mit dreifach schaltbarer "Room Compensation" passt die Entzerrung im Tiefbass an die Raumgröße oder eine freie oder ecknahe Platzierung an. 

Tiefbassanpassung: In der "Room Compensation"-Stellung "Normal" gibt der Subwoofer Töne um 20 Hertz knapp zehn Dezibel leiser wieder. (Bild: netzwelt)
Tiefbassanpassung: In der "Room Compensation"-Stellung "Normal" gibt der Subwoofer Töne um 20 Hertz knapp zehn Dezibel leiser wieder. (Bild: netzwelt)

Enormer Konstruktionsaufwand steckt auch im 12-Zoll-Treiber auf der Vorderseite, der mit einer doppelt gefalteten "Wave-Sicke" ausgestattet ist. Durch sie werden hohe Membranauslenkungen ohne große mechanische Verluste möglich. Aber auch das Gehäuse kann qualitativ mithalten: Massive Versteifungen im Inneren sorgen für die nötige Stabilität. Dort schlummern auch ein neu entwickeltes Magnetsystem und eine 200 Watt starke Digitalendstufe, die für den Antrieb sorgt.

Auf der Rückseite können auch Hochpegelsignale andocken. Durch die dreifach regelbare "Room Compensation" wird eine Absenkung oder Anhebung des Tiefbasspegels möglich. (Bild: netzwelt)
Auf der Rückseite können auch Hochpegelsignale andocken. Durch die dreifach regelbare "Room Compensation" wird eine Absenkung oder Anhebung des Tiefbasspegels möglich. (Bild: netzwelt)

Auf der Rückseite ist erfreulich viel los: Außer den üblichen Reglern für Tiefpass-Frequenz und Phase bietet das Terminal direkt neben dem üblichen Line-Eingang auch Hochpegeleingänge mit Schraubklemmen für Lautsprecherkabel. Ach ja: Der Canton Sub 12 ist mit 24 Kilo Kampfgewicht ein ganz schöner Brummer. Auch seine Abmessungen von 48,4 x 36 x 48 Zentimetern (H x B x T) sind nicht besonders wohnraumfreundlich. 

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