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"Außergewöhnlicher Weitblick": Reaktionen zum Rücktritt von Apple-Chef Steve Jobs

"Einzigartige Kenntnisse", "Ende einer außerwewöhnlichen Ära": Apple-Verantwortliche, Journalisten, Blogger und Analysten haben sich zum Rücktritt von Steve Jobs aus dem Apple-Chefsessel zu Wort gemeldet. Netzwelt stellt erste Reaktionen zusammen.

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Außergewöhnlicher Weitblick": Apple-Chef Steve Jobs tritt zurück. (Bild: Screenshot)
"Außergewöhnlicher Weitblick": Apple-Chef Steve Jobs tritt zurück. (Bild: Screenshot)

Art Levinson, Aufsichtsratsvorsitzender von Genentech, sagte stellvertretend für den Aufsichtsrat von Apple zum Rücktritt von Jobs: "Steves außergewöhnlicher Weitblick und seine Führungsstärke haben Apple gerettet und es zum innovativsten und wertvollsten Technologie-Unternehmen auf der Welt gemacht." Die letzten 13 Jahre von Jobs bei Apple würden "durch außerordentliche Leistungen" bestechen. Zudem habe der Apple-Chef "bemerkenswertes Talent und gesundes Urteilsvermögen in all seinen Aktivitäten unter Beweis gestellt", urteilt Levinson weiter. 

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"Die Menschen lieben Apple-Produkte"

Walt Mossberg vom bekannten US-Blog All Things Digital analysiert, Jobs Abschied als Apple-Chef bedeute das "Ende einer außergewöhnlichen Ära, nicht nur für Apple, sondern auch für die globale Technologie-Industrie im allgemeinen". John Gruber vom US-Blog Daring Fireball schreibt in einem Beitrag, dass Jobs auch die nach Ansicht des Autoren wichtigste Frage gestellt habe: Wie kann ein Unternehmen wie Apple funktionieren, dass Software, Hardware, Werbung und Einkaufsläden unter einer Marke anbietet? Grubers Urteil: "Jobs größte Entwicklung ist kein Apple-Produkt, sondern Apple selbst."

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Der Finanzblogger Felix Salmon von Reuters bedankt sich bei Steve Jobs für seine Hinterlassenschaft an Produkten. Über die Zukunft des Unternehmens schreibt er: "Mit oder ohne Jobs wird Apple in der naher Zukunft erstaunliche Mengen an Geld einnehmen." Zur weiteren Entwicklung von Apple schreibt auch Wired und zitiert dabei Michael Gartenberg vom Markforschungsinstitut Gartner: "Der Druck auf Apple wird derselbe sein wie in der vergangenen Dekade - weiterzumachen mit erfolgreichen Produkten." Desweiteren teilt Gartenberg im Wired-Beitrag mit: "Die Menschen lieben Apple-Produkte, weil sie Leute glücklich machen, nicht, weil sie von Steve Jobs stammen." 

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