Neues von Microsoft
Windows 8: Dateiverwaltung mit Explorer wird übersichtlicher
Kopieren, Ausschneiden und Entfernen: Die Dateiverwaltung soll laut dem Windows 8-Blog im neuen Betriebssystem verbessert werden. Nach Untersuchungen von Microsoft machen diese Kommandos 50 Prozent aller Befehle aus und sind daher die am häufigsten genutzten Funktionen.
Windows-Nutzer können diese Befehle über den Explorer ausführen, der aber nach Angaben von Microsoft nicht optimal ist für die neuen Herausforderungen, die Terrabytes und große Bild- und Videodateien darstellen. Besonders mehrere Befehle auf einmal auszuführen, kann zu diversen Fenstern und somit Verwirrung führen. Dementsprechend haben 45 Prozent der Windows 7-Nutzer zusätzliche Datenverwaltungsprogramme auf ihrem Computer installiert - zum Beispiel Tera Copy, Fast Copy, oder Copy Handler.
Der Explorer soll aufgerüstet werden
Windows 8 setzt sich jedoch nicht zum Ziel, einen eigenen konkurrenzfähigen Dateiverwalter bereitzustellen, der die Nutzer von Drittanbietern wegholt, sondern will vor allem seinen Explorer verbessern. Dadurch sollen die 55 Prozent der Nutzer, die derzeit das Windows-Standardprogramm verwenden, profitieren.
Der Windows 8-Blog zeigt in Screenshots, dass nun in einem Kontrollfenster alle Kopier- oder Löschvorgänge abgebrochen, angehalten oder fortgesetzt werden können. Außerdem werden in der neuen Version bei Doppelungen von Dateinamen beide Objekte in einem Vorschaubild angezeigt. Dies soll die Entscheidung erleichtern, ob eine Datei ersetzt werden soll oder nicht.
Darüber hinaus werden einige Bestätigungsdialoge wegfallen, wie beispielsweise die Frage nach dem endgültigen Verschieben in den Papierkorb. Nicht verbessert wurde die Zeitberechnung der Vorgänge, da laut Microsoft eine solche Berechnung zu viele Variablen berücksichtigen muss und daher immer ungenau bleibe. Der Verkaufsstart von Windows 8 ist für 2012 angekündigt.

Der Chef des Internet-Explorer-Bereichs bemüht sich fieberhaft, den Internet Explorer 6 "zu vernichten". Doch so einfach ist das nicht, denn Nutzer halten hartnäckig an ihrem veralteten Browser fest.
Dateiverwaltung geht schneller und übersichtlicher als mit dem Windows Explorer. Das kostenlose Q-Dir zeigt gleich bis zu vier Fenster an. Werden gelegentlich nur drei Fenster benötigt, gestattet die Freeware dies auf Knopfdruck und ändert auf Wunsch auch deren Anordnung.
In Windows 7 findet sich die aus MS Office bekannte Ribbon-Oberfläche bereits in Paint und Wordpad, beim Nachfolger Windows 8 könnte diese auch in den Dateimanager Explorer Einzug erhalten. Tests laufen bereits, das zeigen Screenshots aus einer Vorabversion.
Nutzer von Office 2007 und 2010 kennen sie, die Ribbon-Oberfläche. Unter Windows 8 wird das Menüband auch in den Explorer integriert, wodurch Nutzer bestimmte Funktionen schneller finden sollen.
Von Chrome oder Firefox kennen Nutzer dieses Vorgehen schon, jetzt führt auch Microsoft die automatischen Updates seines Browsers ein. Ab dem nächsten Jahr surfen Nutzer so immer mit der aktuellsten Version des Internet Explorers.
Langsamer Abschied: Microsoft ist auf dem besten Wege, sich vom IE6 zu verabschieden. In den USA sank der Anteil des IE6 am Browsermarkt auf unter ein Prozent.
Zugriff von überall: Microsoft plant den Cloud-Service SkyDrive zu einem wesentlichen Bestandteil des neuen Betriebssystems Windows 8 zu machen. So kann beispielsweise direkt aus dem Windows Explorer und von jeder Metro-App aus, auf den Dienst zugegriffen werden.





Beiträge
insgesamt 3 BeiträgeDass mehrere Kopiervorgänge in ein einziges Fenster gepackt werden, gibts bei Linux (zumindest bei der Gnome-Oberfläche) schon sehr sehr lange.. und die Ansicht mit den Diagrammen der...
Solange Windows nicht sequentiell kopieren kann, also Kopiervorgänge in eine automatische Warteschlange packt, bleibe ich bei einer Alternative (in meinem Fall Speedcommander)
Auch Windows 99 wird niemals den TotalCommander ersetzen können. Von mir auch braucht MS überhaubt keinen Explorer zu basteln.