Mit ZFS-Dateisystem und neuer Paketverwaltung
PC-BSD 9.0: Neue Generation des BSD-Betriebssystems
PC-BSD ist ein freies Betriebssystem, das auf FreeBSD basiert und primär auf den Einsatz in Desktop-Rechnern abzielt. Es besitzt eine recht angenehme Oberfläche und soll für Endanwender leichter nutzbar sein als die anderen BSD-Derivate. Netzwelt wirft einen Blick auf die Neuerungen der kommenden Version 9.0.
Inhaltsverzeichnis
- 1Neue Version 9.0
- 2Dateisystem: ZFS
- 3Meta-Pakete und Co.
- 4Updates einspielen
- 5Fazit
Abseits der großen Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS X tut sich einiges: Alternative Unix-Systeme buhlen immer noch um die Gunst der Nutzer - und zwar nicht nur auf dem Server, sondern auch auf dem Desktop. PC-BSD gehört seit Jahren zu den beliebtesten Betriebssystemen mit BSD-Kernel auf diesem Gebiet.
Neue Version 9.0
Die jüngste stabile Version von PC-BSD trägt die Nummer 8.2 und basiert auf FreeBSD - ebenfalls in der Version 8.2. Sie wurde am 24. Februar 2011 freigegeben und ist damit schon über sechs Monate alt, was die Entwickler zum Aufbau der neuen Fassung veranlasst haben dürfte. PC-BSD 9.0 soll im September für die Allgemeinheit freigegeben werden und steht derzeit in der ersten Beta-Version zum Herunterladen auf den Projekt- und zahlreichen Spiegel-Servern bereit. Die meisten davon sind recht gut ausgelastet, sodass der Download der über drei Gigabyte großen Setup-DVD eventuell länger als erwartet dauern kann.
Neben der gewöhnlichen 32-Bit-Fassung gibt es auch eine DVD für 64-Bit-Systeme. Der Setup-Assistent, der dem Nutzer eigentlich bei der Einrichtung von PC-BSD 9.0 helfen soll, verwirrt ihn zunächst mit einer unnötigen Fehlermeldung, in der vor einem Betrieb mit weniger als 512 Megabyte Arbeitsspeicher gewarnt wird. Diese erscheint auch dann, wenn der Rechner weit mehr als 512 MB RAM besitzt. Nach einer mehr oder weniger kurzen Wartezeit erscheint aber dann endlich der Assistent mit grafischer Oberfläche.



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