Auch für ältere Rechner geeignet

Puppy Linux: Kleine, schnelle Distribution im Kurztest

Puppy Linux ist eine platzsparende Distribution, die mit weniger als 140 Megabyte Speicherplatz auskommt. Im Gegensatz zu den Konkurrenten openSUSE, Ubuntu, Fedora Core und Co. ist das Betriebssystem auch für den Einsatz auf alten und schwachen Rechnern oder in einer virtuellen Maschine bestens geeignet.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Puppy Linux 5.2.8
  2. 2System und Optionen
  3. 3Breite Paketauswahl
  4. 4Fazit
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Das Betriebssystem Windows Vista wurde massiv für seinen Ressourcenhunger kritisiert, mit Windows 7 hat Microsoft diesen Makel etwas gemildert. Canonicals Ubuntu und andere Linux-Distributionen sehen sich im Moment ähnlicher Kritik ausgesetzt: Die Desktop-Umgebungen Gnome 3 und Ubuntu Unity benötigen einen relativ leistungsfähigen Rechner, damit die aufwendigen Oberflächen auch korrekt dargestellt werden.

Puppy Linux 5.2.8

Dagegen schlägt das Linux-System namens Puppy ganz andere Töne an: Die aktuelle Fassung 5.2.8 alias Lupu ist nur 135,5 Megabyte groß und wiegt damit nicht einmal ein Viertel des aktuellen Ubuntu 11.04, was schon das Herunterladen ganz erheblich beschleunigt. Nach dem Herunterladen des ISO-Abbilds kann der Nutzer es auf eine CD brennen oder auch vom USB-Stick ausführen.

Das Betriebssystem lässt sich in einer Live-Umgebung ohne Änderungen am PC ausprobieren, noch einfacher ist der Start unter VirtualBox oder einer anderen Anwendung für virtuelle Maschinen. Dort genügt es vollkommen, 256 Megabyte RAM in der Konfiguration zuzuweisen, die Prozessorleistung sollte mindestens etwa ein Gigahertz betragen.

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