Keine ruhige Kugel schieben
Im Test: Williams Pinball Classics
Lang ist's her: Bevor es Video-, PC- und Handy-Spiele gab, statteten Jugendliche, die auf der Suche nach Unterhaltung waren, der lokalen Spielhalle einen Besuch ab und versenkten Markstück um Markstück in Williams-Flippern. System 3s "Williams Pinball Classics" für PS3, Xbox 360 und Wii bringt die alten Zeiten nun auf den Bildschirm zurück
Fast zwei Jahre nach der US-Veröffentlichung ("Pinball Hall of Fame: The Williams Collection") kommen nun auch deutsche Fans in den Genuss der Flipper-Sammlung. Insgesamt 13 bis zur letzten Niete originalgetreu nachgebildete Tische stehen in der virtuellen Spielhalle zur Auswahl. Die Spanne reicht von "Jive Time" (1970) über "Gorgar", den 1979 veröffentlichten Flipper, der als erster Sprachsamples von sich gab, bis hin zu "Medieval Madness" aus dem Jahre 1997. Ebenso authentisch wie die Tische sind aber auch die - aus heutiger Sicht gnadenlos schlechten - Soundkulissen und die Ballphysik. Witzige Idee: Steckt die Kugel fest, kann der Spieler einen Aufseher rufen ...
Im Test: Williams Pinball Classics
"Williams Pinball Classics" lädt echte Fans und Nostalgiker zu einer Zeitreise durch knapp 30 Jahre Flippergeschichte ein. (Bild: System 3)
Die 13 Flippertische wurden aufwendig ins Spiel übertragen. (Bild: System 3)
Auch auf dem 1979 veröffentlichten Kult-Flipper "Gorgar" darf man dem Teufel die Kugeln um die Ohren hauen. (Bild: System 3)
Ebenso authentisch wie die Tische sind die - aus heutiger Sicht gnadenlos schlechten - Soundkulissen und die Ballphysik. (Bild: System 3)
Wie im richtigen Leben kostet das Flippern Geld. Zwischen einem und fünf Credits sind für eine Partie fällig. Um sein Guthaben, das zu Beginn 30 Credits umfasst, aufzustocken, muss der Spieler an der "Williams Challenge" teilnehmen. Hierbei gilt es, auf jedem Tisch eine festgelegte Punktzahl zu erreichen. Spaßiges Extra: Durch das Bewältigen von Herausforderungen, etwa Multiball-Auslösen, Fünffach-Multiplikator-Erreichen oder Mini-Spiel-Gewinnen, verdient man sich zusätzliche Credits hinzu. Wer gegen andere Fans antreten will, kann dies lokal tun oder an Online-Turnieren teilnehmen. In beiden Fällen flippern vier Spieler um den Sieg.
Datenblatt
| Williams Pinball Classics | |
| Spielname | Williams Pinball Classics |
| Hersteller | Farsight Studios |
| Vertrieb | Koch Media |
| Genre | Geschicklichkeit |
| Erhältlich ab | 06.07.2011 |
| Preis | ca. 35 Euro |
| EAN Code | 5060057027226 |
| Schwierigkeit | Fortgeschrittene und Profis |
| Alter | ab 0 Jahren |
| Multiplayer | 1-4 (Internet) |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | befriedigend |
| Bewertung Steuerung | sehr gut |
| Bewertung Sound | ausreichend |
| Bewertung Spielspass | gut |
| Bewertung Gesamt | gut |
| System | Xbox 360 |
| System | PlayStation3 |
| System | PSP |
| System | Wii |
Nachricht bereitgestellt von teleschau - der mediendienst
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Sony Playstation 3 und Sony Playstation Portable.

hallo,weiß jemand was man macht,wenn man schon alles frei gespielt hat und man hat noch viele Credits? Für was braucht man die dann noch ? mexmj