Fügt sich gut ein

Paradigm Special Edition Sub: Kleiner Subwoofer im Test

Kräftige Subwoofer müssen einen halben Zentner wiegen und so groß wie Hinkelsteine sein? Nicht immer, das beweist der Special Edition Sub von der kanadischen Firma Paradigm. Der schicke Basswürfel bringt gerade einmal 6,4 Kilo auf die Waage und braucht erheblich weniger Platz als die meisten Tiefton-Kollegen. Doch wie pegelfest ist der Winzling? 

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Der zierliche Minisubwoofer hat es faustdick unter der schicken Haube: In ihm schlummert ein 300 Watt starker Class-D-Verstärker. (Bild: netzwelt)
Der zierliche Minisubwoofer hat es faustdick unter der schicken Haube: In ihm schlummert ein 300 Watt starker Class-D-Verstärker. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Design, Ausstattung und Technik
  2. 2Hörtest
  3. 3Fazit: Hervoragender Klang trotz kleiner Größe
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Design, Ausstattung und Technik

Paradigms neuer Subwoofer ist klein, leicht, unauffällig, aber trotzdem schön anzuschauen. Vor allem dominiert er das Wohnzimmer längst nicht so stark wie seine teilweise riesigen Kollegen. Mit seinen geringen Abmessungen von 29,2 x 27,8 x 29,5 Zentimetern (H x B x T) lässt er sich zudem dezent im Wohnraum verstecken, sofern dies gewünscht wird.

Zur Auswahl stehen zwei Designvarianten: mit schwarzer Hochglanzoberfläche oder mit gediegenem Echtholzfurnier in Nussbaum. Hinter dem Nussbaum versteckt sich beim netzwelt-Testexemplar modernste Elektronik - inklusive einer intelligenten Raumeinmessung mit DSP-Korrektur. Die dafür nötige Firmware und ein spezielles Mikrofon zum Einmessen liegen bei.

Doch das bleibt nicht die einzige Besonderheit: Der kleine Basswürfel lässt sich durch einen einfachen Wechsel der Montagefüße von "Down-Firing" auf "Front-Firing" umstellen, also die Schallwand von unten nach vorne verlegen. Beim Front-Firing ist dann auch der Zehn-Zöller mit seiner steifen Membran aus Carbon-Aramid-Fiber und Polypropylen erkennbar.

Da im Inneren des kleinen Kanadiers patentierte Ultra-Class-D-Verstärkertechnik werkelt, wird dort so wenig Abwärme produziert, dass trotz 300 Watt Leistung kein Kühlkörper benötigt wird. Weiterhin verhindert das Aluminiumchassis des Tieftöners magnetische Streuverluste und sorgt mit einer fünf Zentimeter großen Schwingspule mit Doppelzentrierung für einen besonders großen und linearen Membranhub.

Da die Endstufen über einen Übersteuerungsschutz verfügen, liegt die Gefahr einer Überlastung bei null. 

Übersichtlich: Der Paradigm-Subwoofer bietet nur zwei Cinch-Eingänge, hinzu kommen noch Regler für Pegel, Phase und Tiefpassfrequenz. (Bild: netzwelt)
Übersichtlich: Der Paradigm-Subwoofer bietet nur zwei Cinch-Eingänge, hinzu kommen noch Regler für Pegel, Phase und Tiefpassfrequenz. (Bild: netzwelt)

Die beiden Cinch-Stereo-Eingänge wirken ein bisschen mickrig, aber immerhin bietet das Leichtgewicht eine regelbare Phase und ein besonders tief, bis 35 Hertz, regelbares Tiefpassfilter. Außergewöhnlich findet netzwelt den kleinen USB-Port, der leicht übersehen werden kann. Dahinter versteckt sich die größte Innovation von Paradigm: ein über PC programmierbarer DSP-Filter. 

Mit dem "Perfect Bass Kit", das aus Software, Messmikrofon mit Ständer sowie zwei USB-Kabeln für Subwoofer und Mikrofon besteht, können bis zu fünf Hörpositionen im Raum für eine effektive Korrektur von Raummodi analysiert werden. 

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