Vorsicht beim Online-Gaming
Sicherheit für Gamer: Video-Interview mit Virenanalyst Christian Funk
Spätestens seit dem Hack des PlayStation Networks ist klar: Online-Gamer sind ein lohnenswertes Ziel für Cyberkriminelle. Die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab zählt zur Gamescom aktuell 2,4 Millionen Schadprogramme, die speziell auf Gamer ausgerichtet sind. Wie die Täter vorgehen, worauf Nutzer achten sollten und was die Hersteller tun können - darüber sprach netzwelt auf der Gamescom mit Kasperskys Virenanalyst Christian Funk.
Kaspersky Lab: Hackerangriffe auf Gaming-Firmen sorgten in den letzten Wochen für Aufsehen. Aber auch die Online-Gamer an sich geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Wie Sie sicher online spielen, verrät Kaspersky-Virenanalyst Christian Funk im Video-Interview mit netzwelt. Zum Video: Kaspersky Lab
Der 27-Jährige Funk ist seit 2007 beim Sicherheitsunternehmen tätig und beschäftigt sich hier schwerpunktmäßig mit Sozialen Netzwerken, der Analyse von Internetbetrug und der Beobachtung des Schwarzmarkts im Bereich Online-Gaming. Funks erschreckende Erkenntnis: Die Gefahr für Gamer steigt. Vor einem Jahr gab es nur 1,8 Millionen Gaming-Schadprogramme, heute sind es bereits 2,4 Millionen Schädlinge.
Rollenspiele primär betroffen
Ziel der Angreifer sind zumeist Online-Rollenspiele, aus denen die Cyberkriminellen Charaktere oder Gegenstände stehlen, die sie dann beim Internet-Auktionshaus eBay oder auf anderen Internet-Martkplätzen verkaufen. Allein der Handel mit virtuellen Gütern bei eBay erreiche pro Jahr ein Volumen von 11,5 Millionen Euro, schätzt Kasperksy Lab. Die Hersteller reagieren bereits auf diese Entwicklung: Blizzard hat beispielsweise für Diablo 3 ein eigenes Auktionshaus angekündigt.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Virenschutz hier.
