Tastatur für "Star Wars - The Old Republic" in Arbeit
Gamescom 2011: Razer präsentiert Tiamat 7.1 statt Switchblade
Wer darauf gehofft hat, dass Razer auf der Gamescom in Köln sein mobiles Gaming-System Switchblade präsentieren würde, wurde enttäuscht. Das Gaming-Netbook mit wandelbarer Tastatur lässt weiter auf sich warten. Stattdessen enthüllte der Hersteller mit dem Razer Tiamat ein Headset, das echten 7.1 Surround Sound liefert - davon konnte sich netzwelt am Messestand anhand eines kurzen Clips aus Disneys Cars überzeugen.

Razer verbaut dazu in dem Headset insgesamt zehn Lautsprecher, fünf pro Ohrmuschel. Jeder einzelne Kanal lässt sich dabei über eine mitgelieferte Steuereinheit nach dem Geschmack des Nutzers regeln. Zudem besitzt die Steuerungseinheit einen Port, über den Tiamat-Headset und 7.1-Anlage gleichzeitig an den Computer angeschlossen werden können. Das lästige Wechseln von Kabeln hinter dem Rechner entfällt dadurch. Das Kopfband des Tiamat passt sich zudem automatisch an die Kopfgröße des Nutzers an. Das Tiamat 7.1 soll für 179 Euro im vierten Quartal 2011 auf den Markt kommen. Eine abgespeckte Stereo-Variante wird es für 99 Euro geben.
Vorgeschmack auf das Switchblade
Einen kleinen Vorgeschmack auf das Switchblade gab der Hersteller netzwelt an seinem Stand im Business-Bereich aber dann doch. Denn Switchblade-Tasten wird Razer nicht nur beim gleichnamigen Gaming-Netbook nutzen, sondern auch bei seiner speziellen "Star Wars - The Old Republic"-Tastatur. Diese verfügt über zwei knapp vier Zoll große Displays.

Ein Display ist mit Switchblade-Tasten versehen, auf die der Nutzer beispielsweise verschiedene Macht-Aktionen legen kann. Das zweite Display unterstützt Multitouch-Eingaben und ist daher auch als Touchpad geeignet. Auf ihm kann der Nutzer aber auch Apps laufen lassen, beispielsweise einen Webbrowser oder einen Media-Player. Neben Artikeln für "Star Wars - The Old Republic" hat Razer auch "Battlefield 3"-Produkte im Angebot. Hierbei handelt es sich aber größtenteils um Abwandelungen bestehender Razer-Produkte und nicht um Neuentwicklungen.

Nerdware :) Wenn man den Trend so beobachtet bei dem man feststellt das alle möglichen Peripheriegeräte ein eigenes Display bekommen, kann man nur sagen: Apple hat es richtig gemacht mit ihrem iPad.