Weitreichende Umstrukturierung
HP: Trennung von WebOS und PC-Geschäft
Hewlett-Packard plant eine radikale Umstrukturierung: Wie das Unternehmen bekannt gab, wird es keine neuen WebOS-Geräte mehr auf den Markt bringen und auch das PC-Geschäft ausgliedern. Der Fokus wird stärker auf Software gelegt, wie auch die geplante Übernahme von Autonomy zeigt.
Nach der Übernahme von Palm kamen erst vor Kurzem die ersten WebOS-Geräte von Hewlett-Packard (HP) auf den Markt. Das Tablet HP TouchPad und das Smartphone HP Veer blieben allerdings hinter den Verkaufserwartungen zurück, weshalb die Preise kurz nach Veröffentlichung drastisch gesenkt wurden. Das zweite HP-Smartphone mit WebOS, das Pre3, steht kurz vor einem deutschen Marktstart.
PC-Geschäft wird ausgelagert
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Ankündigung, dass Hewlett-Packard alle Aktivitäten um die WebOS-Geräte einstellen wird, auf die Verkaufszahlen - und die Preise - des Tablets und der beiden Smartphones auswirkt. In einer Pressemitteilung erklärt das Unternehmen, dass "HP weiterhin Optionen prüfen wird, wie der Wert der WebOS-Software optimiert werden kann". Genauere Informationen, wie es jetzt mit WebOS weiter gehen soll, lieferte HP allerdings nicht.
Neben der Aufgabe von WebOS stehen bei Hewlett-Packard auch Veränderungen beim PC-Geschäft an. So werden derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft, unter anderem "die Ausgliederung des PC-Geschäfts in ein separates Unternehmen via Spin-Off oder andere Transaktionen". Eine mögliche Abspaltung könnte laut HP in zwölf bis 18 Monaten erfolgen.
In Zukunft wird dann die Software- und Dienstleistungs-Sparte im Vordergrund stehen. Hewlett-Packard würde damit einen ähnlichen Weg einschlagen wie IBM, dessen PC- und Notebook-Geschäft von Lenovo übernommen wurde. HP plant im Zuge der Umstrukturierung die Übernahme des britischen Software-Unternehmens Autonomy. Die Aufsichtsräte beider Firmen haben der Transaktion bereits zugestimmt. Der Kauf von Autonomy soll noch vor dem Ende diesen Jahres abgeschlossen sein. Bei der Softwarefirma liegt ein Fokus auf Lösungen für Unternehmen, ein Bereich der auch bei HP in Zukunft wichtiger werden wird.


Nach dem Kauf von Palm will Hewlett Packard das Betriebssystem WebOS nun auch in Druckern einsetzen. Zudem veröffentlichte HP äußerst positive Quartalszahlen.
Die 1,2 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Palm ist abgeschlossen. Der neue Eigentümer Hewlett-Packard kündigte sogleich Smartphones und andere mobile Endgeräte an. Darauf könnte das mobile Palm-Betriebssystem webOS zum Einsatz kommen.
HP will WebOS interessanter für Entwickler machen. Neben den Einsatz auf mobilen Geräten soll das System daher auch im Desktop-Bereich etabliert werden. Ab 2012 sollen alle HP-Rechner daher statt mit Windows auch mit WebOS laufen können.
Nicht zuletzt Entwickler von WebOS waren von HPs Ankündigung überrascht, dass das Unternehmen keine Geräte mit dem mobilen Betriebssystem auf den Markt bringen wird. Microsoft sieht darin jetzt eine Chance und umwirbt die Entwickler für WP7.
Windows 8 statt webOS? Hewlett-Packard hat vor einiger Zeit verkündet, keine webOS-Geräte mehr auf den Markt zu bringen. Das HP TouchPad galt nach dem Ausverkauf somit als Geschichte. Jetzt könnte es überraschenderweise doch noch einmal zurückkehren.
Bei HP verabschiedet man sich nun doch nicht vom PC-Geschäft. Dadurch kamen Fragen auf, wie es denn um webOS und die Tablet-Zukunft des Unternehmens aussieht. Hierzu äußerte sich die HP-Chefin in einer Telefonkonferenz.
Hewlett Packard wird auch künftig das Palm-Betriebssystem WebOS fortführen. Zusammen mit der Open-Source-Entwicklergemeinde soll das mobile Betriebssystem weiterentwickelt werden.





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insgesamt 1 BeitragSehr schade, ich habe noch mit dem Gedanken gespielt, mir wieder ein WebOS-Gerät zu kaufen, aber das habe ich dann zum Glück sein lassen, wie sich im Nachhinein herausstellt. Schade um das gute OS, es hat...