Bereicherung fürs PS-Universum

Handheld voller Leben: Sony PlayStation Vita im Kurztest

Nachdem Nintendo darauf verzichtet, seine kommende Heimkonsole Wii U auf der Gamescom in Köln vorzuführen, gehört die gesamte Aufmerksamkeit der neuen Sony PlayStation Vita (PS Vita). Bereits am Tag für Fachbesucher bildeten sich lange Schlangen am Sony-Stand. Auch netzwelt reihte sich ein und kann nach dem Probespielen sogar der langen Wartezeit bis zum Marktstart etwas Positives abgewinnen.

Die PlayStation Vita ist das Hardware-Highlight der Gamescom in Köln. (Bild: netzwelt)
Die PlayStation Vita ist das Hardware-Highlight der Gamescom in Köln. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1PS3-Controller im Handheld-Format
  2. 2Granatenwurf per Fingerwisch
  3. 3Später Marktstart hat auch gute Seiten
  4. 4Preis
  5. 5Fazit
Werbung

Hat Sony die PS3 geschrumpft? - Diese Frage schoß netzwelt spontan beim Probespielen in den Kopf. Denn Grafik und Steuerung der PlayStation Vita können fraglos mit der Qualität von Sonys Heimkonsole mithalten. So bietet die Vita neben den bekannten PlayStation-Tasten Kreuz, Kreis, Dreieck und Quadrat auch zwei echte Analogsticks, mit denen sich Spielfiguren präzise durch die 3D-Welten steuern lassen. Auch grafisch müssen Nutzer kaum Abstriche machen. Der Ego-Shooter "Resistance Black Skies" wird beispielswiese in Sachen Licht, Schatten und Texturen nahezu die selbe Grafik bieten, die Fans auch von anderen Plattformen her kennen - das ließ Sony auf einer Entwickler-Präsentation des Titels verlauten. Auch Kämpfe mit einer Masse an unterschiedlichen Gegnern zwingen den Handheld nicht in die Knie.

PS3-Controller im Handheld-Format

Wer einmal einen PS3-Controller in der Hand hatte, wird sich auch auf der PlayStation Vita schnell zurecht finden. Zwar fallen die Analog-Sticks kleiner aus, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fiel dies beim Probespielen aber kaum noch ins Gewicht. Apropos: Trotz leistungsfähiger Hardware ist die PS Vita ein absolutes Fliegengewicht. Das ermöglicht es auch, den Handheld beim Spielen für längere Zeit nur mit einer Hand zu halten, was bei reinen Touchscreen-Games ja durchaus üblich ist.

Sony PlayStation Vita

Bild 1 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Sonys neuer Handheld liefert eine Grafik, die an das PS3-Niveau heranreicht. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Sonys neuer Handheld liefert eine Grafik, die an das PS3-Niveau heranreicht. (Bild: netzwelt)

Bild 2 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Das Touchpad auf der Rückseite ist eines von vielen neuen Steuerungsmöglichkeiten. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Das Touchpad auf der Rückseite ist eines von vielen neuen Steuerungsmöglichkeiten. (Bild: netzwelt)

Bild 3 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Anwendung findet es beispielsweise bei Kletteraktionen in Uncharted. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Anwendung findet es beispielsweise bei Kletteraktionen in Uncharted. (Bild: netzwelt)

Bild 4 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Der interne Speicher der Vita wird sich per Speicherkarte erweitern lassen. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Der interne Speicher der Vita wird sich per Speicherkarte erweitern lassen. (Bild: netzwelt)

Bild 5 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Bereits am Fachbesucher-Tag herrschte großer Andrang am Sony-Stand. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Bereits am Fachbesucher-Tag herrschte großer Andrang am Sony-Stand. (Bild: netzwelt)

Bild 6 von 6
Sony PlayStation Vita im Kurztest - Die PS Vita ist das Messe-Highlight der Gamescom. (Bild: netzwelt)
Bild vergrößern

Die PS Vita ist das Messe-Highlight der Gamescom. (Bild: netzwelt)


Von den neuen Steuerungsmöglichkeiten wie Touchscreen, rückseitiges Touchpad oder Gyroskop musste netzwelt beim Testen leider nur selten Gebrauch machen. Offenbar prüfen die Entwickler noch, wie sich diese sinnvoll einsetzen lassen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Sony Playstation und Sony Playstation Portable.

Links zum Thema

Kommentieren