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NoteSync: Notizen mit Google Text und Tabellen abgleichen

Das praktische Programm NoteSync hilft dabei, über die Gerätegrenzen hinweg Notizen abzulegen. Dabei dient die Cloud-Anwendung Google Text und Tabellen als Datenspeicher, sodass der Anwender auch an einem Computer ohne das Programm auf seine Notizen zugreifen kann. Netzwelt stellt die Software vor.

NoteSync Desktop setzt die Laufzeitumgebung Adobe AIR voraus. (Bild: Netzwelt)
NoteSync Desktop setzt die Laufzeitumgebung Adobe AIR voraus. (Bild: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1NoteSync für Adobe AIR
  2. 2NoteSync unter Android
  3. 3Fazit
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Google Docs, auf Deutsch Text und Tabellen genannt, ist eine der beliebtesten Cloud-Anwendungen im Web und bietet mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm eine sehr breite Funktionspalette. Allerdings gibt es immer noch Dinge, für die der Nutzer auf dritte Lösungen zurückgreifen muss: Wer Notizen bei Google Text und Tabellen speichern will, kann das mit Bordmitteln nur rudimentär lösen.

NoteSync für Adobe AIR

NoteSync basiert auf der AIR-Laufzeitumgebung von Adobe, sodass es mit jedem aktuellen Betriebssystem zurechtkommt - unter anderem mit Windows XP, Ubuntu 10.04 und Mac OS X 10.5 oder neuer. Leider ist NoteSync nicht ganz kostenlos: Der Nutzer muss 4,99 US-Dollar für die Anwendung auf den Tisch legen, was im Moment etwa 3,47 Euro entspricht. Die Bestellung kann direkt über die Produktseite des Herstellers ausgeführt werden, wobei als Zahlungsmittel neben der Kreditkarte auch PayPal zur Verfügung steht. Wer NoteSync erst einmal ausprobieren möchte, kann eine 15-Tage-Testversion kostenlos herunterladen.

Nach der Einrichtung auf dem PC oder Mac, die durch die AIR-Umgebung mit nur zwei Klicks erledigt ist, begrüßt das Programm den Benutzer mit einer äußerst spartanischen, aber durchaus ansprechenden Oberfläche. Diese ist ganz in Grün gehalten und verlangt zu Beginn nach der Anmeldung mit einem gültigen Konto bei Google Text und Tabellen. Nach einigen Sekunden kann es dann losgehen: Im oberen Bereich sieht der Nutzer alle bestehenden Notizen, die dann direkt im darunter liegenden Feld bearbeitet werden können. Dabei kann die Schriftgröße nur in den Einstellungen geändert werden, nicht aber direkt im Editor-Fenster.

NoteSync bietet dem Nutzer nur wenigen Einstellungen und Optionen. (Bild: Netzwelt)
NoteSync bietet dem Nutzer nur wenigen Einstellungen und Optionen. (Bild: netzwelt)

NoteSync unter Android

Das Hinzufügen neuer Notizen klappt in NoteSync reibungslos: Nachdem der Anwender den Titel für den neuen Merkzettel in die entsprechende Leiste eingegeben hat und auf das Plus-Symbol klickt, legt die Software ein neues Objekt auf dem Server von Google Text und Tabellen ab. Die Synchronisation der Inhalte erfolgt automatisch, auf Wunsch kann der Abgleich auch manuell über den Schalter links unten in NoteSync gestartet werden. Im Browser lassen sich NoteSync-Notizen wie ganz normale Dokumente weiterbearbeiten, das Programm erstellt praktischerweise in Google Text und Tabellen für seine Einträge eine eigene Sammlung.

Wer unterwegs auf seine Notizen zugreifen möchte, kann das über den Browser des mobilen Endgeräts tun, der von Google mit einer optimierten Weboberfläche versorgt wird. Alternativ stehen die offiziellen Apps aus dem Hause Google oder eine Anwendung der Entwickler von NoteSync selbst zur Verfügung. Die App setzt das Betriebssystem Android 2.0 alias Eclair oder neuer voraus und ist mit 70 Cent deutlich günstiger als ihr Pendant auf dem Desktop. Bezüglich Oberfläche und Funktionalität sind beide vollkommen identisch.

Fazit

NoteSync ist ein nützliches kleines Programm, das aber nicht ansatzweise an die Stelle von Things, Wunderlist und Co. treten kann. Immerhin dürfte es solche Nutzer erfreuen, die ohnehin schon ein Konto bei Google Text und Tabellen besitzen und sich keine weiteren Zugangsdaten für eine einfache Notizverwaltung merken möchten. Wünschenswert wäre, dass die Entwickler NoteSync zumindest auf Deutsch übersetzen.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Mac OS X und Android.

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