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Anleitung: Briefe und Pakete frankieren mit der Internetmarke
Porto zu Hause drucken

von Markus Franz Uhr veröffentlicht

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Schon lange nutzen Großversender die elektronische Frankierung der Deutsche Post. Auch Privatpersonen kommen mit Hilfe eines Online-Dienstes schneller an die Marke, die direkt am PC gedruckt werden kann.

Die Deutsche Post bietet seit einiger Zeit eine Internetmarke an, mit der sich vom Standardbrief bis zum Paket nahezu jede Sendung frankieren lässt. Der Ausdruck der Marken erfolgt direkt zu Hause, auf Wunsch ist auch die Nutzung eines Etikettendruckers möglich. Netzwelt stellt das praktische Online-Angebot vor.

Mit der Internetmarke lassen sich Briefe, Päckchen, Pakete und sogar Postkarten zu Hause frankieren.

Beim täglichen Gang zum Briefkasten fällt immer wieder auf, dass große Unternehmen kaum eigenhändig frankierte Sendungen verschicken. Stattdessen werden die Marken direkt auf den Umschlag gedruckt oder es wird ein Etikett aufgeklebt, was natürlich viel einfacher als der Gang zur Postfiliale um die Ecke ist. Die elektronische Frankierung steht nicht nur Geschäftskunden offen, auch Privatpersonen können Sie einsetzen.

Briefe, Päckchen, Pakete

Die Deutsche Post betreibt seit einiger Zeit unter der Bezeichnung "Internetmarke" einen Online-Dienst, der speziell für Heimanwender und kleine Firmen entwickelt wurde. Dabei kann der Anwender die gewünschte(n) Marke(n) direkt im Web gestalten und auf seinem heimischen PC ausdrucken, ohne dass er das Haus verlassen müsste. Damit der Zugriff auf die Internetmarke problemlos funktioniert, setzt die Deutsche Post lediglich einen aktuellen Browser - Internet Explorer 6, Mozilla Firefox 3, Safari 5 oder neuer - voraus.

Ferner ist für den Druck ein Programm zur Anzeige von PDF-Dokumenten erforderlich, die Post selbst empfiehlt den Adobe Reader, Foxit Reader oder Nitro PDF Reader für diesen Zweck - im Test klappte der Druck aber auch aus Vorschau unter Mac OS X problemlos. Beim Besuch der Plattform muss sich der Benutzer im ersten Schritt entscheiden, was er frankieren möchte: Das Portal unterstützt Briefe, Päckchen und auch Pakete. Erst danach lässt sich auswählen, um welchen Sendungstyp es sich genau handelt: Neben dem Standard- und Großbrief werden per Internetmarke auch Bücher- und Info-Sendungen, Postkarten, die "Postkarte International", Rollensendungen oder DHL-Sendungen ins europäische Ausland auf Wunsch frei gemacht.

Die Deutsche Post bietet eine große Auswahl von Motiven für individuelle Marken.

Gestaltung und Druck

Es lassen sich beliebig viele Brief- und Paket-Marken gleichzeitig bestellen und als Internetmarken bearbeiten - am Ende generiert das Programm auch bei Hunderten Marken eine einzige PDF-Datei. Wer seinen Marken eine persönliche Note verleihen will, kann diese mit einem Bild ergänzen: Die Deutsche Post bietet Dutzende Grafiken in den Kategorien Auto und Motorsport, Blumen und Pflanzen, Menschen und Personen, Kommunikation und Business, Spiele und Spielzeug, Sport und anderen an. Leider ist es bisher aber noch nicht möglich, ein eigenes Bild - beispielsweise das Logo des Unternehmens - an Stelle der Vorlagen hochzuladen.

Dafür kann der Anwender auf Wunsch die Absender- und Empfängeradresse zusammen mit der Marke ausdrucken lassen: Das verleiht einem Brief nicht nur ein professionelles Aussehen, sondern spart auch einiges an Arbeit. Optional ist es sogar möglich, mehrere Adressen aus eBay oder einer CSV-Datei auf die Plattform zu übernehmen. Sobald alle gewünschten Marken im Browser erstellt sind, sollte der Anwender noch vor der Bezahlung unbedingt einen Testausdruck durchführen, um eine reibungslose Ausgabe sicherzustellen. Neben dem Druck auf DIN-A4- und A5-Papier unterstützt die Deutsche Post unter anderem auch zahlreiche Spezialformate, die bei Etikettendruckern von Brother, Herma, Dymo oder Seiko zum Einsatz kommen.

PayPal oder Registrierung

Die Bezahlung der bestellten Marken erfolgt grundsätzlich per PayPal, Giropay oder bestehendem StampIt-Guthaben, sofern sich der Kunde noch nicht bei der Deutschen Post registriert hat. Letzteres bringt einige Vorteile mit sich: Der Nutzer kann unter anderem auch per Lastschrift bezahlen, was mehr Sicherheit und Flexibilität bedeutet. Außerdem erhalten registrierte Personen eine virtuelle Portokasse, die sich wie eine Prepaid-Karte aufladen lässt und zum Beispiel direkt aus Word heraus angesprochen werden kann. Mit einem kostenlosen Office-Plugin ermöglicht die Deutsche Post die Frankierung von Briefen in Office 2003, 2007 und 2010.

Auf Wunsch druckt die Post auch Adressen auf die Internetmarke.

Fazit

Mit der Internetmarke macht es die Deutsche Post dem Nutzer sehr leicht, seine Briefe am Rechner zu frankieren. Für die Nutzung ist keine Installation eines besonderen Programms erforderlich, ein normaler Browser und ein PDF-Programm genügen völlig. Im netzwelt-Kurztest zeigte die Internetmarke keinerlei Schwächen, einzig bei der Dokumentation und den Hilfetexten sollte die Deutsche Post noch etwas nacharbeiten.

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Schon lange nutzen Großversender die elektronische Frankierung der Deutsche Post. Auch Privatpersonen kommen mit Hilfe eines Online-Dienstes schneller an die Marke, die direkt am PC gedruckt werden kann.

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Anleitung: Briefe und Pakete frankieren mit der Internetmarke
Wer gerade keine Briefmarke zur Hand hat, aber dringend eine braucht, kann diese auch online bei der Deutschen Post bestellen - und bequem ausdrucken.
http://www.netzwelt.de/news/87974-anleitung-briefe-pakete-frankieren-internetmarke.html
2011-08-18 14:15:12
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/internetmarke-lassen-briefe-paeckchen-pakete-sogar-postkarten-hause-frankieren-bild-netzwelt7179.jpg
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