Porto zu Hause drucken
Anleitung: Briefe und Pakete frankieren mit der Internetmarke
Die Deutsche Post bietet seit einiger Zeit eine Internetmarke an, mit der sich vom Standardbrief bis zum Paket nahezu jede Sendung frankieren lässt. Der Ausdruck der Marken erfolgt direkt zu Hause, auf Wunsch ist auch die Nutzung eines Etikettendruckers möglich. Netzwelt stellt das praktische Online-Angebot vor.
Inhaltsverzeichnis
- 1Briefe, Päckchen, Pakete
- 2Gestaltung und Druck
- 3PayPal oder Registrierung
- 4Fazit
Beim täglichen Gang zum Briefkasten fällt immer wieder auf, dass große Unternehmen kaum eigenhändig frankierte Sendungen verschicken. Stattdessen werden die Marken direkt auf den Umschlag gedruckt oder es wird ein Etikett aufgeklebt, was natürlich viel einfacher als der Gang zur Postfiliale um die Ecke ist. Die elektronische Frankierung steht nicht nur Geschäftskunden offen, auch Privatpersonen können Sie einsetzen.
Briefe, Päckchen, Pakete
Die Deutsche Post betreibt seit einiger Zeit unter der Bezeichnung "Internetmarke" einen Online-Dienst, der speziell für Heimanwender und kleine Firmen entwickelt wurde. Dabei kann der Anwender die gewünschte(n) Marke(n) direkt im Web gestalten und auf seinem heimischen PC ausdrucken, ohne dass er das Haus verlassen müsste. Damit der Zugriff auf die Internetmarke problemlos funktioniert, setzt die Deutsche Post lediglich einen aktuellen Browser - Internet Explorer 6, Mozilla Firefox 3, Safari 5 oder neuer - voraus.
Ferner ist für den Druck ein Programm zur Anzeige von PDF-Dokumenten erforderlich, die Post selbst empfiehlt den Adobe Reader, Foxit Reader oder Nitro PDF Reader für diesen Zweck - im Test klappte der Druck aber auch aus Vorschau unter Mac OS X problemlos. Beim Besuch der Plattform muss sich der Benutzer im ersten Schritt entscheiden, was er frankieren möchte: Das Portal unterstützt Briefe, Päckchen und auch Pakete. Erst danach lässt sich auswählen, um welchen Sendungstyp es sich genau handelt: Neben dem Standard- und Großbrief werden per Internetmarke auch Bücher- und Info-Sendungen, Postkarten, die "Postkarte International", Rollensendungen oder DHL-Sendungen ins europäische Ausland auf Wunsch frei gemacht.



Obwohl unzählige E-Mails jeden Tag verschickt werden, erfreut sich die klassische Post weiterhin großer Beliebtheit. Das Briefaufkommen ist seit dem Jahr 2000 nicht nennenswert gesunken. Zwar ist im privaten Bereich das Versenden eines Briefes schon fast eine Ausnahme, die geschäftliche Korrespondenz und Urlaubsgrüße per Postkarte sind aber noch modern. Sowohl die Postdienstleister als auch kleine Mitbewerber möchten den Komfort elektronischen Schreibens mit der Wirkung des gedruckten Wortes verbinden.
Als Konkurrenzprodukt zur Bunderegierung, Telekom und zur United Interner AG hat die Deutsche Post den E-Brief gestartet. Er ermöglicht den Briefversand übers Internet und kostet 55 Cent - genauso viel wie ein herkömmlicher Brief.
Die Deutsche Post hat Medienberichte bestätigt, wonach es zu massiven Verzögerungen bei der Freischaltung von Kunden für den neuen Dienst E-Postbrief gibt. Grund sei die große Nachfrage nach dem neuen Produkt.
Nie mehr Werbung im Briefkasten! Siemens hat ein System entwickelt, mit denen Post-Kunden noch vor der Zustellung ihre Post online lesen und entscheiden können, was ihnen zugestellt wird und was nicht.
Seit dem Siegeszug des iPhones schauen sich auch klassische Firmen den App Store an. Seit einiger Zeit ist auch die Deutsche Post mit eigenen Apps vertreten, die mehr als nur Porto und Sendungsverfolgung bieten.
HP wird künftig mit der Deutschen Post und der französischen La Poste zusammenarbeiten und eine HP-Print-App zur Verfügung stellen. Mit dieser können Besitzer eines webfähigen HP-Druckers auch ohne PC Internetbriefmarken ausdrucken.
Obwohl jedes Jahr das Briefaufkommen sinkt, erfreuen sich besonders individuell gestaltete Sendungen großer Beliebtheit. Jeder Surfer kann seine eigenen Marken, Briefe und Karten ohne großen Aufwand im Web entwerfen.




