Bereits beim PlayBook im Einsatz

QNX: Das neue Betriebssystem für den BlackBerry

Das Betriebssystem der BlackBerrys gilt unter Experten als total veraltet. Durch den Erwerb von QNX ist Research in Motion (RIM) aber schon im Besitz einer neuen Plattform, die bereits die Grundlage für das Tablet BlackBerry PlayBook stellt. Netzwelt erklärt, was wirklich hinter dem neuen Betriebssystem steckt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Open Source: QNX
  2. 2Kernel und Echtzeit
  3. 3Netzwerken mit P2P
  4. 4Fazit
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Die kanadische Firma Research in Motion (RIM) hat ihre besten Zeiten hinter sich: Der BlackBerry gilt nicht mehr als Synonym für mobile Kommunikation, längst haben iPhone und andere Smartphones dem Kulthandy das Wasser abgegraben. Gegenüber den Betriebssystemen Apple iOS und Google Android ist BlackBerry OS erheblich schlechter aufgestellt, weshalb die Kanadier längst an einer komplett neuen Plattform arbeiten.

Open Source: QNX

Im Zentrum der Strategie des BlackBerry-Herstellers steht das etablierte Betriebssystem QNX: Research in Motion hat bereits im April 2010 bekanntgegeben, alle Rechte an der Plattform vom bisherigen Eigentümer Harman International Industries zu übernehmen. Die Geschichte von QNX geht zurück auf die 80er Jahre: Die beiden Studenten Gordon Bell und Dan Doge entwickelten an der Universität Waterloo das Betriebssystem - damals noch unter dem Namen QUNIX -, das 1985 als Grundlage für den Arbeitsplatzrechner aller Hochschulen in Ontario ausgewählt wurde. Seit 2001 gibt es QNX in der heutigen Form: Durch den Erfolg unixoider Systeme wie zum Beispiel Linux haben die Entwickler das Betriebssystem komplett neu geschrieben und schlussendlich QNX Neutrino im Jahr 2007 als Open-Source-Projekt freigegeben.

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